Nuno Ribeiro könnte möglicherweise nie wieder im Radsport arbeiten. Nach Informationen von cyclingnews.com wird der Teamchef des zweitklassigen Radsport-Teams W52-FC Porto von der portugiesischen Anti-Doping-Behörde für 25 Jahre vom Radsport ausgeschlossen. Das wäre die höchstmögliche Strafe für den 46 Jahre alten Ex-Profi.

Die Strafe geht auf den Handel, Besitz und die Lieferung von illegalen Substanzen zurück. Neben Hormonpräparaten gehörten dazu wohl auch Testosteron, Kortikoide und Steroide.

Der Doping-Skandal im portugiesischen Radsport-Team wurde durch die Razzia „Operation Prova Limpia“ aufgedeckt und führte 2022 auch zur Verhaftung von Ribeiro, der entscheidend in den Skandal verstrickt sein soll.

Doch nicht nur Ribeiro droht eine saftige Strafe. Auch der stellvertretende Sportdirektor José Rodríguez soll wohl die Höchststrafe erhalten.

Ribeiro ist kein unbeschriebenes Blatt

Es ist nicht das erste Mal, dass Ribeiro in einen Doping-Skandal verstrickt ist. Bereits 2009 wurde er während seiner aktiven Karriere durch ein nachgewiesenes Epo-Doping gesperrt.

Während Ribeiro seine Karriere trotz des damaligen Skandals noch einmal aufleben lassen konnte, dürfte das dieses Mal beinahe ausgeschlossen sein. Immerhin dürfte der Funktionär erst am 15. Dezember 2047 wieder in den Radsport eingreifen. Ribeiro selbst wäre dann 71 Jahre alt.