Er kann sich getrost als einer der größten Pechvögel im alpinen Ski-Zirkus bezeichnen: Nach einer weiteren schweren Verletzung hängt die Karriere von Samuel Dupratt am seidenen Faden.

Nachdem sich das US-Ass vor gut drei Jahren beim Training in Gröden beide Beine gebrochen hatte, kehrte der Speed-Spezialist nach langer Leidenszeit erst Mitte Dezember in den Weltcup zurück – ausgerechnet in Gröden.

Doch nur zwei Wochen später schlug das Schicksal erneut unerbittlich zu, als Dupratt bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio kurz vor Silvester stürzte und eine Knieverletzung davontrug. Diagnose: Kreuzbandriss!

„Ich habe mein Kreuzband in Bormio zurückgelassen“, schrieb der 30-Jährige nun auf Instagram. „Das ist schwer zu schlucken, aber es ist das Leben, das ich gewählt habe, und ich würde alles wieder so machen.“

Wie es mit ihm nun weitergeht, vermochte der US-Amerikaner nach dem ersten Schock noch nicht zu artikulieren. „Ich weiß nicht, was als Nächstes auf mich zukommt“, betont Dupratt.

Dies sei „entweder eine Gelegenheit, um zu sehen, wie viel Durchhaltevermögen ich in mir habe, oder eine Gelegenheit, endlich mit dem Rest meines Lebens weiterzumachen. Wie auch immer, ich freue mich darauf.“