Der FC Schalke hält auch nach der vierten Bundesliga-Niederlage in Folge vorerst an seinem Cheftrainer Frank Kramer fest.

Nach Informationen von SPORT1 setzen die Königsblauen weiter auf den zuletzt heftig kritisierten Coach – die WAZ berichtete zuerst von der Entscheidung. Am Samstagvormittag leitete Kramer wie geplant das Training, um 11.22 Uhr betrat er den Rasen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Schalke hatte tags zuvor mit 0:3 gegen die TSG Hoffenheim verloren, der Trainer stand schon vor Anpfiff gehörig unter Druck.

Während und nach der Partie waren in der Veltins-Arena „Kramer raus“-Rufe zu hören gewesen. Doch wie schon nach der Klatsche gegen Bayer Leverkusen (0:4) entschied sich der Verein gegen einen Trainerwechsel.

Schalke-Boss: „Die Reaktion war da“

Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder hatte sich am Freitag nach Abpfiff bei DAZN „einfach enttäuscht“ gezeigt, aber Spekulationen zum Coach beiseite gewischt: „Gar nix steht fest. Frank Kramer ist unser Trainer.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Er habe nach dem viel zu eindeutigen Spiel gegen Leverkusen eine Reaktion des Teams erwartet: „Die Reaktion war da. Trotzdem werden wir das Spiel analysieren. Wichtig ist, dass man zu sich kommt und die Dinge bespricht.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Nach bisher zehn Spielen hat Schalke in der Liga sechs Punkte geholt. In der zweiten Runde des DFB-Pokals muss der Aufsteiger am Dienstag erneut gegen Hoffenheim ran – mit Kramer auf der Bank. Der 50-Jährige hatte den Job erst im Sommer übernommen.

Nächste Gegner in der Liga sind Hertha und Freiburg.

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