Der FC Bayern hat in diesem Sommer bisher rund 117 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben.
Nach einer zuletzt nicht wirklich zufrieden stellenden Saison steigen die Erwartungen an den deutschen Rekordmeister daher wieder. „Wenn man viel Geld für neue Spieler ausgibt, wird der Druck natürlich größer“, weiß auch Trainer Julian Nagelsmann. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Der Coach wurde in seinem ersten Bayern-Jahr Meister. Im DFB-Pokal und in der Champions League entsprachen die Leistungen aber nicht den hohen Ansprüchen.
„Als Bayern-Trainer hat man immer Druck, klar, aber ich denke, ich kann damit umgehen. Und hoffe, wir sind stabiler als in der vergangenen Saison“, erklärte Nagelsmann während der US-Tour der Bayern.
Nagelsmann will seine Fokussierung ändern
Vor allem die letzten sieben, acht Spiele hatten Nagelsmann nicht gefallen. „Das müssen wir verbessern. Aber das liegt nicht nur an den Spielern, sondern auch an mir.“ Der Coach hinterfragt sich auch selbst – und meinte: „Ich muss mich auch mehr auf unsere Leistungen fokussieren und weniger auf den Gegner einstellen.“
Unabhängig von der Herangehensweise warten große Herausforderungen auf Nagelsmann. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)
Nach dem Abgang von Robert Lewandowski muss der 34-Jährige den Angriff umbauen. Mit Leon Goretzka fällt ein wichtiger Spieler im Zentrum vorerst aus und in der Abwehr muss mit Matthijs de Ligt der neue Chef der Viererkette integriert werden.
Zuletzt hatte Vorstandsboss Oliver Kahn den Druck mit Blick auf Nagelsmann bereits erhöht. Beim Rekordmeister sei man stets zum Siegen verdammt. Das weiß der Coach aber wohl nicht erst seit den Investitionen auf dem Transfermarkt selbst.
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