Skispringen in Rio de Janeiro? Was sich auf dem ersten Blick komplett falsch anhört, ist beim Ski-Weltverband FIS durchaus eine Idee, um den Sport global mehr zu vermarkten.
Skisprung-Renndirektor Sandro Pertile hatte zu Jahresanfang bereits in einem Interview erwähnt, dass er Wettbewerbe in einer Indoor-Arena oder eben in Rio de Janeiro durchaus in Betracht zieht.
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Diese Idee trifft nun auf Gegenliebe bei den Sportlern. „Ich würde dort gern springen. Es wäre sicher etwas Besonderes, ein Showact, aber ich bin echt gespannt, wie das aussehen und von den Windbedingungen her gehen soll“, sagte Stefan Kraft in der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“.
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Mit seiner Begeisterung ist der Führende in der Gesamtwertung nicht alleine. „Wenn man das als Show in Regionen bringen kann, wo sich die Leute nichts unter Skispringen vorstellen können, ist das sicher vorstellbar“, meinte Michael Hayböck.
Kraft, der sich jüngst zum Skiflug-Weltmeister gekürt hat, äußerte allerdings auch Bedenken. Mit Verweis auf die Big-Air-Veranstaltungen erklärte er: „Wenn man sieht, was das für ein Gerüst schon ist, was das für ein Aufwand ist…“
Ob die beiden Österreicher wie auch Manuel Fettner, der ebenfalls im TV-Studio, war, dieses Highlight noch erleben, ist ungewiss. Schließlich sollen diese Überlegungen erst nach den Olympischen Winterspielen 2026 in die Tat umgesetzt werden. „Für uns drei ist es eine Vision. Wir haben gerade Ü30-Party, das wird sich für uns drei nicht mehr ausgehen“, scherzte daher Kraft.