Wenn Anthony Yeboah in Frankfurt auftaucht, dann ist die Euphorie im Umfeld riesengroß.
Der Mann aus Ghana hat eine ganz besondere, beinahe schon magische Aura. Beim Abschiedsspiel von Alex Meier stand er mit seinen 56 Jahren auf dem Platz und wurde von Beginn an frenetisch gefeiert. „Das war unglaublich. 32.000 Fans haben gejubelt. Ich bin glücklich, dass ich hier bin“, sagte Yeboah im Gespräch mit SPORT1.
Yeboah setzt in CL auf Kulisse: „Atmosphäre gewaltig“
Genau diese Anhängerschaft ist für ihn auch mit Blick auf die anstehende Champions League ein wichtiger Faktor. (Champions League: Eintracht Frankfurt – Sporting Lissabon, Mittwoch 18.45 Uhr im LIVETICKER)
„Die Atmosphäre in Frankfurt ist gewaltig. Die Fans stehen hinter dem Klub, sie sind fantastisch“, zeigte sich Yeboah euphorisiert.
Er war beim Europa-League-Endspiel in Sevilla vor Ort und hat die Wucht von den Rängen beim Triumph gegen die Glasgow Rangers erlebt. Die Bilder von den Reisen durch Europa – vor allem als in Barcelona rund 30.000 oder 40.000 Fans im Camp Nou dabei waren – gingen um die Welt.
Die Eintracht-Fans sind in engen Duellen ein Faustpfand. Sie kitzeln mit ihrem Support die letzten Prozentpunkte aus den Profis heraus und treiben das Team unentwegt an.
Champions League? „Frankfurt kann immer überraschen“
In der Königsklasse warten drei spannende Aufgaben gegen Lissabon, Tottenham und Marseille. „Ich hoffe sehr, dass die Eintracht weiterkommt. Wir wissen aber, dass es schwierig wird“, so Yeboah.
Der frühere Publikumsliebling stellte allerdings fest: „Manchmal gelingen Dinge, an die zuvor niemand glaubt. Das haben wir in der Europa League gesehen. Keiner hat der Eintracht zugetraut, dass sie Barcelona schlagen kann.“
Im Zusammenspiel mit den Fans traut er dem Klub deshalb einiges zu: „Frankfurt kann immer überraschen.“
Yeboah begeistert von Kolo Muani
Sportvorstand Markus Krösche hat das Achtelfinale als Ziel ausgegeben und den Kader dafür vor allem in der Offensive prominent verstärkt.
Neben Mario Götze überragt in den ersten Wochen Randal Kolo Muani. Der Franzose kam ablösefrei aus Nantes und sammelte in fünf Ligaspielen bereits sechs Scorerpunkte (zwei Tore und vier Vorlagen).
„Wir hatten immer tolle Stürmer in Frankfurt: Alex Meier, Sébastien Haller, André Silva…“, zählte die Eintracht-Legende auf – um dann schmunzelnd anzufügen: „…. oder Tony Yeboah.“
Wird Kolo Muani also Eintrachts neuer Anthony Yeboah? Die hessischen Erfolgsaussichten, sie würden dadurch in allen Wettbewerben deutlich steigen.
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nCAPTION: SPORT1 Bundesliga Classics: Jupp Heynckes Schlammschlacht bei der Eintracht
nDESCRIPTION: Der 4. Dezember 1994 war für Jupp Hynckes ein neuer Höhepunkt eines Machtspiels zwischen Trainer und Spielern. Der Anfang des Endes von Hynckes als Trainer von Eintracht Frankfurt.
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