Die Wahl zum Weltfußballer ist eine riesen Sache – trotzdem haben längst nicht alle Stimmberechtigten auch ihr Votum abgegeben.
Spaniens Kapitän Iker Casillas sowie der Italiener Gianluigi Buffon und sein Nationaltrainer Antonio Conte haben ihr Stimmrecht im Rennen um den Ballon d’Or verfallen lassen.
Das geht aus dem offiziellen Abstimmungsergebnis hervor, das die FIFA veröffentlicht hat.
Insgesamt haben es gerade einmal 79 Prozent der Stimmberechtigten geschafft, ihre Wahlzettel bis zum Einsendeschluss einzuschicken.
Casillas hat es laut spanischem Verband versäumt, seine Papiere rechtzeitig einzureichen, berichtet die spanische COPE. Demnach habe der Keeper des FC Porto die Wahlzettel überhaupt erst 23 Stunden vor dem Abgabetermin vom spanischen Verband erhalten.
Lionel Messi hat es wieder geschafft. Der Argentinier wurde zum sechsten Mal als Weltfußballer ausgezeichnet. SPORT1 zeigt alle bisherigen Titelträger.
Bei den Italienern sollen persönliche Gründe hinter dem Boykott stehen: Weil Buffon nicht in der ursprünglichen Liste der Nominierten stand, hätten sowohl der Nationalkeeper selbst, als auch sein Trainer überhaupt nicht abgestimmt, berichten mehrere Medien.
Aus Italien waren nur Giorgio Chiellini und Andrea Pirlo für die Abstimmung nominiert.