Britische Klima-Aktivisten sorgten beim Spiel zwischen Grigor Dimitrov und Sho Shimabukuro erneut für Wirbel. Während des Spiels rannten zwei Demonstranten auf das Spielfeld und warfen mit orangenem Konfetti und Puzzleteilen.
Auf Twitter bekannte sich die Organisation „Just stop Oil“ zu der Protestaktion. „Einmal mehr hängen in diesem Sommer orangefarbene Wolken über einem britischen Sportereignis – dieses Mal ist es kein Farbstaub, sondern Papierstreifen, aber es ist eine Störung und muss beseitigt werden“, betonte die Organisation. Außerdem betonte die Gruppe, dass Konfetti und Puzzleteile umweltfreundlich seien.
Die Organisation setzt sich für den Stopp aller neuen Öl-, Gas- und Kohleprojekte in Großbritannien ein. Im Vorfeld des Turniers verstärkten die Wimbledon-Veranstalter bereits die Sicherheitsvorkehrungen, jedoch konnte das die Gruppe nicht aufhalten.
Auch bei anderen Sportevents sorgten Demonstranten in der jüngeren Vergangenheit für Ärger. Unter anderem besetzten Demonstranten während eines Rennens beim Diamond-League-Meeting der Leichtathletik in Stockholm am vergangenen Wochenende die Tartanbahn und behinderten den Zieleinlauf.