Die Olympischen Winterspiele in Peking haben für große Emotionen gesorgt: pure Freude hier, tiefe Trauer dort. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)

Zu den traurigsten Geschichten von Olympia 2022 gehört die der polnischen Shorttrack-Hoffnung Natalia Maliszewska. (DATEN: Alle Ergebnisse bei Olympia 2022)

Als Europameisterin von 2019 über die 500 Meter angereist, musste sie in Peking gleich auf ihrer Paradestrecke passen. Sie hatte sich kurz zuvor mit dem Coronavirus infiziert. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Maliszewska nach Sturz: „Ich schäme mich“

Doch bei dieser Enttäuschung sollte es nicht bleiben. Über 1000 Meter stürzte Maliszewska, wurde Letzte in ihrem Viertelfinale und weinte anschließend bittere Tränen.

„Ich schäme mich für alles, was passiert ist. Ich habe so viel Unterstützung gespürt, war so stolz, mein Land zu vertreten“, sagte sie: „Ich habe meine Haare gewachsen, meine Wimpern geschminkt, ich war bereit, ins Finale einzuziehen. Aber es hat nicht geklappt.“

Sie könne nur weinen und auf die nächste Chance über die 1500 Meter hoffen. Doch auch über diese Distanz verpasste sie die Medaillenränge meilenweit, wurde in ihrem Vorlauf nur Fünfte und schied damit vorzeitig aus.

Wiederum sprach sie danach offen über ihre Enttäuschung. Dazu kam der Gedanke an einen sehr traurigen Vorfall in ihrer Familie. „Ich war mental erschöpft“, sagte die 26-Jährige. „Dazu musste ich an meine Mutter denken“, sagte sie. Die war 2016 verstorben, wie die Bild-Zeitung meldet.

Ihre bittere Bilanz mündete schließlich in einem Hilferuf: „Ich werde definitiv Hilfe brauchen. Denn wenn ich meine Tränen nicht mehr kontrollieren kann, fange ich an, mir Sorgen zu machen.“

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