Nach 90 Minuten Spielzeit lautete das Ergebnis zwischen dem FC St. Pauli und der SV Wehen Wiesbaden 1:1. Der vermeintlich leichte Gegner war die SV Wehen Wiesbaden mitnichten. Wiesbaden kam gegen St. Pauli zu einem achtbaren Remis.

Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Marcel Hartel brachte Wiesbaden in der 47. Minute per Rechtsschuss ins Hintertreffen. John Iredale, der von der Bank für Nick Bätzner kam, sollte für neue Impulse beim Gast sorgen (59.). Gleich drei Wechsel nahm die SV Wehen Wiesbaden in der 74. Minute vor. Robin Heußer, Julius Kade und Thijmen Goppel verließen das Feld für Gino Fechner, Kianz Froese und Sascha Mockenhaupt. Für den späten Ausgleich war Iredale verantwortlich, der in der 84. Minute zur Stelle war. Mit dem Abpfiff des Schiedsrichters Timo Gerach trennten sich der FC St. Pauli und Wiesbaden remis.

St. Pauli geht mit nun 33 Zählern auf Platz zwei in die Winterpause. Prunkstück des Gastgebers ist die Defensivabteilung, die im bisherigen Saisonverlauf erst 15 Gegentreffer kassierte – Liga-Bestwert. Der FC St. Pauli ist noch ungeschlagen. Es stehen mittlerweile acht Siege und neun Unentschieden zu Buche. Mit dem Gewinnen tut sich St. Pauli weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.

Nach 17 absolvierten Begegnungen nimmt die SV Wehen Wiesbaden den elften Platz in der Tabelle ein. Sechs Siege, vier Remis und sieben Niederlagen hat Wiesbaden momentan auf dem Konto. Die SV Wehen Wiesbaden wartet schon seit vier Spielen auf einen Sieg.