Eintracht Frankfurt denkt offenbar über die Einführung eines neuen Postens in der sportlichen Leitung nach. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, denkt der Bundesligist über die Verpflichtung eines Technischen Direktors nach.
Dieser würde als Schnittstelle zwischen den Profis und den Trainern sowie dem Sportdirektor und dem Sportvorstand fungieren, heißt es in dem Bericht. Im Gespräch seien einige prominente Namen.
So soll sich auch Marco Neppe unter den Kandidaten für die neue Position befinden. Der 38-Jährige hatte zehn Jahre lang beim FC Bayern gearbeitet, war dort bis zu seinem Abschied im Frühjahr entscheidend ins Scouting und in die Kaderplanung involviert. Er galt lange als rechte Hand des ehemaligen Sportvorstandes Hasan Salihamdzic.
Neppe? Oder doch ein Ex-Eintracht-Star?
Neppe gilt außerdem als Entdecker großer Talente wie Alphonso Davies und Jamal Musiala – und hat bereits eine Verbindung zur Eintracht. Er kommt nicht nur aus der Region, er ist auch Sohn des ehemaligen Aufsichtsratschefs Jürgen Neppe.
Doch auch zu den weiteren genannten Kandidaten dürften die Drähte bei den Frankfurtern kurz sein, denn es handelt sich um zwei Ex-Profis des Bundesligisten. Zum einen ist da Gelson Fernandes, der derzeit als Direktor für den afrikanischen Fußball bei der FIFA angestellt ist.
Die Eintracht sei sein „Verein in Deutschland. Ich verfolge alles, bin da nahe dran“, sagte der Ex-Spieler der Frankfurter Rundschau: „Der Klub hat eine unglaubliche Kraft – aus sich selbst heraus.“
Der dritte genannte Kandidat ist Pirmin Schwegler, der ebenfalls schon für die SGE gespielt hat. Wie Neppe arbeitete auch er schon im Scoutingbereich des FC Bayern. Aktuell ist er Direktor Profifußball bei der TSG Hoffenheim.
- Bundesliga-Highlights im Video
- Alle News zur Bundesliga
- SPORT1 Bundesliga Classics: Historische Momente im Video
Umbauen will die Eintracht offenbar auch im Trainerbereich, Chefcoach Dino Toppmöller soll Unterstützung erhalten. Die Frankfurter Rundschau berichtet ebenso wie der Kicker, dass Xaver Zembrod – mit dem Toppmöller schon beim FCB zusammenarbeitete – und Jan Fließer zum Team stoßen sollen.