Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, ist offenbar tatsächlich ganz oben auf der Liste der möglichen Southgate-Nachfolger als Nationaltrainer Englands gestanden. Ein Vertrauter Guardiolas verriet im Gespräch mit BBC Radio 5 Live nun brisante Details über die gescheiterte Verpflichtung – bevor sich der Verband schließlich für Thomas Tuchel entschied.

„Ihm wurde der Job tatsächlich angeboten. Er dachte zwei Monate lang darüber nach. Und nach zwei Monaten sagte er: ‚Nein, weil ich nicht einmal weiß, was ich am Ende dieser Saison machen werde‘“, sagte Journalist Guillem Balague.

England weiterhin Favorit

Der Vertraute Guardiolas, der 2012 die erste Biografie über den Trainer verfasste, rechnet mit einer Vertragsverlängerung des dreifachen Weltclubtrainers bei Manchester City. Aber spätestens zur Weltmeisterschaft 2030 werde der Spanier eine Nationalmannschaft betreuen.

„Es scheint klar zu sein, dass Guardiola im Zyklus zwischen der nächsten Weltmeisterschaft und der nächsten im Jahr 2030 eine Nationalmannschaft haben wird – und England ist der Favorit.“

Guardiola selbst konterte letzte Woche die Gerüchte um ihm: „Thomas Tuchel ist der Trainer, also vergiss es. Ich bin der Manager von Manchester City, also drehen sich die Gespräche, die ich führe, um Manchester City.“