Der angedrohte Streik einiger Tänzerinnen und Tänzer für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris ist vom Tisch. Einen Tag nach dem Boykott der Generalprobe hob die für die Künstler zuständige Gewerkschaft SFA-CGT die Streikankündigung für die Zeremonie auf der Seine am Freitag auf.
Teilsieg in den Verhandlungen
Demnach habe es in einer letzten Gesprächsrunde mit den Organisatoren von Paris 2024 einen „Teilsieg“ gegeben, teilte SFA-CGT mit. Das neue Lohnangebot umfasse demnach eine „Erhöhung der Entschädigung“ für die Übertragungsrechte. Die Künstler hätten diesem Vorschlag laut Gewerkschaft zugestimmt.
Ungleichbehandlungen angeprangert
SFA-CGT hatte vergangene Woche „Ungleichbehandlungen“ unter den angeworbenen Tänzern angeprangert.
Demnach seien 250 bis 300 Tänzer der sogenannten „Kategorie 2″ zu „beschämenden“ Bedingungen eingestellt worden, ohne Unterkunfts- und Fahrtkostenzuschüsse und mit Bildrechten in Höhe von 40 oder 60 Euro.
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Verbesserungen und offene Punkte
Für letztere Rechte sei die Bezahlung nach der Verhandlungsrunde vom Dienstagabend auf 200 Euro erhöht worden, hinzu kämen die schon zuvor festgelegten 200 Euro brutto an Gage.
Nichts erreicht wurde in den Gesprächen dagegen bezüglich der Kostenerstattung für Unterkunft und Transport. „Diese Sequenz schließt also mit einem Sieg ab, der zwar nicht vollständig ist, aber zumindest den aufgeworfenen Dringlichkeiten entspricht“, schrieb SFA-CGT.