Gerard Piqué ist ein Freund klarer Worte.

In der spanischen Radiosendung La Sotana spricht der 34 Jahre alte Innenverteidiger des FC Barcelona offen über Druck und Probleme, die die Zeit mit Star-Trainer Pep Guardiola mit sich brachte.

Konkret bezieht sich Piqué auf die Saison 2011/2012.

Guardiola, der bis heute der erfolgreichste Barca-Trainer aller Zeiten ist, hatte sich an der beginnenden Liaison Piqués mit Sängerin Shakira gestört.

Guardiola stört sich an Shakiras Einfluss

Die zehn Jahre ältere Kolumbianerin habe Piqué die Konzentration auf den Fußball geraubt.

„In Peps letzter Saison bei uns hat es große Spannungen zwischen uns gegeben“, sagte Piqúe nun. „Pep hat die maximale Kontrolle verlangt.“

Die Rivalität mit Real Madrid unter José Mourinho habe Barca in jenem Jahr sehr viel abverlangt, erklärt sich Piqué den Bruch mit dem langjährigen Erfolgscoach: „Mourinho hatte uns allen in der Saison besonders zugesetzt.“

Mourinho hatte am Ende der Saison das bessere Ende für sich und holte mit Real den Titel. Das Verhältnis zwischen Guardiola und Piqué war da aber schon zerrüttet.

„Ich hatte sehr großen Druck und dachte zum Saisonende 2012 daran, Barca zu verlassen. Im letzten Jahr unter Pep habe ich sehr gelitten“, erklärte Piqué, der Barca dann nach Guardiolas Abschied doch noch treu blieb.