Kommt die Super League doch noch?
Nach dem Scheitern im Frühjahr plant die Eliteliga unter Federführung von Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus Turin offenbar einen zweiten Anlauf, wie vor Kurzem bekanntwurde.
Die Neustart-Pläne werden aber von reichlich Skepsis begleitet, auch aus der Bundesliga. So glaubt etwa Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern, nicht an einen Erfolg der Super League. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
„Dafür war der Aufschlag zu hart“, sagte Hainer im Interview mit dem Magazin Sponsors: „Generell glaube ich, dass das Problem, das die Klubs haben, die die Super League wollten, anders gelöst werden müsste.“
Hainer: „Super League kann so nicht stattfinden“
Schon zuvor hatte der ehemalige Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der Super League keine Zukunft zugetraut. „Das Thema Super League ist erledigt, ist tot. Es wird nie wieder aufblühen, das ist völlig klar. Es war ein großer Reinfall, das Votum der Fans war ja eindeutig.“
Auch für Hainer stellt die Super League „kein tragfähiges Modell“ dar. „Uns war klar: Die Super League kann in Europa so nicht stattfinden. Daher haben wir relativ schnell gesagt, dass wir nicht dabei sind“, sagte der Bayern-Boss.
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Dabei sei der deutsche Rekordmeister „eine der Parteien gewesen, die dann wohl nachträglich in die Super League hätten einsteigen sollen. Ich glaube, man hat die Natur des Fußballs verkannt und die Kraft der Fans unterschätzt. Innerhalb von drei Tagen ist es dann implodiert.“
Für Hainer ist es „absolut richtig, dass das, was wir am Fußball schätzen und lieben, nicht verloren geht“.
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