Nach den Aussagen von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß über Sportvorstand Max Eberl im SPORT1 Doppelpass vermutet TV-Experte Didi Hamann eine baldige Trennung zwischen dem FC Bayern und Eberl.
„Die Aussagen lassen mich darauf schließen, dass das Verhältnis in absehbarer Zeit auseinandergeht. Ich wüsste nicht, wie es weitergehen sollte nach dem, was gesagt wurde“, mutmaßte Hamann bei Sky. „Nach diesen Aussagen weiß ich nicht, wie lange es möglich ist, die Zusammenarbeit weiterzuführen.“
Zuletzt hatte Hoeneß den Sportvorstand unter anderem als „ziemlich empfindlich“ bezeichnet und mit einer Aussage tief blicken lassen: „In dem Moment, wo wir die richtigen Leute am richtigen Posten haben, werden wir uns zurückziehen, der Karl-Heinz (Rummenigge, Anm. d. Red.) und ich.“ Weil sich Hoeneß noch nicht zurückzieht, zählt Eberl für ihn also offenbar nicht zu den „richtigen Leuten“.
Eberl? „Oft eine unglückliche Figur abgegeben“
Auch Hamann betonte, dass Bayerns Sportvorstand in seiner bisherigen Amtszeit „oft eine unglückliche Figur abgegeben“ hat. „Ich möchte nicht sagen, dass es eine Erlösung für ihn wäre, wenn die Zusammenarbeit auseinandergeht, aber ich habe das Gefühl, dass die vergangenen Monate an ihm genagt haben und nagen“, führte der ehemalige Bayern- und Liverpool-Star aus.
Dass Hoeneß sich öffentlich in der Art und Weise zu Eberl äußerte, rief beim TV-Experten ausschließlich Unverständnis hervor. „Sie sollten nicht öffentlich übereinander, sondern miteinander reden“, kritisierte der Hamann. Stattdessen würde Hoeneß durch sein Handeln das Gegenteil bewirken und „die Unruhe und Spekulationen weiter befeuern“.