Kommt es in der spanischen Liga zu einer Reform?
Spaniens Verbandspräsident Luis Rubiales hat auf alle Fälle große Pläne für La Liga, die spanische Medien laut dpa unisono als „Knaller“ bezeichnen.
„Ich werde in den kommenden Tagen Javier Tebas (LaLiga-Präsident, Anm. d. Red.) einladen, damit wir uns zusammensetzen und versuchen, das Format der aktuellen Liga zu ändern“, sagte Rubiales der Nachrichtenagentur Europa Press.
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Weniger Spiele, mehr Spektakel?
Zum einen sollen weniger Spiele stattfinden, was laut Rubiales mehr Einnahmen garantieren würde.
„Wir brauchen weniger Spieltage, mehr Spektakel. Wir müssen uns etwas einfallen lassen und die Aufmerksamkeit der Jüngsten mit vielen Emotionen fesseln“, meinte Rubiales. Die Interessen hätten sich über die Jahre nun mal verändert.
Spiele bald in Miami?
Zudem werde über Partien auf neutralem Boden im Ausland nachgedacht, dafür könne das System mit Hin- und Rückspielen abgeschafft werden. Rubiales denkt dabei wegen der großen spanischsprachigen Gemeinde an Miami im US-Bundesstaat Florida.
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„Bei einem System mit Hin- und Rückspiel würde man damit gegen das Fairplay verstoßen“, meinte er. Wie in Europas Top-Ligen üblich treten alle Teams der Liga jeweils einmal zu Hause und einmal auswärts gegen jeden Gegner an.
La Liga reagiert ablehnend
Die Reaktion der spanischen Liga ließ allerdings nicht lange auf sich warten.
„Die LaLiga wird in keiner ihrer Kategorien eine Änderung des Wettbewerbsformats in Betracht ziehen. Das aktuelle Modell, seine Struktur, seine Wettbewerbstage, seine Zeitpläne usw. waren in den letzten Jahren ein Erfolg“, hieß es in einem Statement.