Allein die Teilnahme an der Champions League ist für die Teams jedes Jahr gleichbedeutend mit einem immensen Geldregen für die Teams. Während der FC Bayern in diesem Jahr als Tabellenzweiter direkt ins Achtelfinale einziehen konnte, dürfen auch Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund in den Playoffs auf das Weiterkommen hoffen.

Einzig Eintracht Frankfurt verabschiedete sich als 33. schon nach der Ligaphase aus dem Wettbewerb. Vor den richtungsweisenden Spielen in der K.o.-Runde lohnt es sich deshalb, einen Blick darauf zu werfen, wie viele Millionen bereits in die Kasse der deutschen Teilnehmer geflossen sind.

Bayern München erhält von allen deutschen Teams die bisher größte Prämie in der Champions League
Bayern München erhält von allen deutschen Teams die bisher größte Prämie in der Champions LeagueBayern München erhält von allen deutschen Teams die bisher größte Prämie in der Champions League

Wie bereits in der Vorsaison werden von der UEFA insgesamt 2,5 Milliarden Euro an Prämien ausgeschüttet. Sicher haben alle Teilnehmer schon vor dem ersten Spiel eine Startgebühr von 18,62 Millionen Euro gehabt. Dazu kommen jedoch zahlreiche leistungsbezogene Prämien.

Jeder Sieg in der Ligaphase wird mit 2,1 Millionen Euro honoriert, während ein Unentschieden immerhin 700.000 Euro einbringt. Darüber hinaus hat auch die Endplatzierung in der Ligaphase einen Einfluss auf die Gewinnverteilung. Das Abschneiden auf den Plätzen eins bis acht verschaffte unter anderem dem FC Bayern weitere zwei Millionen Euro. Die Teams auf den Rängen neun bis 16 erhalten eine Million Euro, eine Prämie über die sich Bayer Leverkusen (16.) freuen durfte, der BVB (17.) aber knapp verpasste.

Bayern erhält zweitgrößten Anteil

Allerdings erhält jeder Teilnehmer geordnet nach seiner Platzierung eine garantierte Prämie, die anteilig am verfügbaren Gesamtbetrag berechnet wird. Der Tabellenletzte FK Qairat Almaty erhielt somit 275.000 Euro. Bei Eintracht Frankfurt waren es immerhin 1,1 Millionen Euro, während Dortmund 5,5 Millionen Euro, Leverkusen 5.775 Millionen Euro und die Bayern 9,625 Millionen Euro erhalten.

Für den Einzug in die jeweils nächste Runde des Wettbewerbs erhöhen sich die Preisgelder noch einmal schlagartig. Der direkte Sprung ins Achtelfinale verschafft dem FCB elf Millionen Euro. Im Viertelfinale winken weitere 12,5 Millionen Euro, bevor im Halbfinale 15 Millionen Euro, im Finale 18,5 Millionen Euro und für den Titel zusätzliche 6,5 Millionen Euro ausgeschüttet werden.

In der folgenden Übersicht der bisher erspielten Preisgelder fehlt zudem noch eine Wertprämie, die ein Zusammenschluss aus Klub-Koeffizient und dem früheren Marktpool ist. Basierend auf einem Ranking der UEFA bezüglich des Verkaufs der Medienrechte, wird hierbei anteilig ein Gesamtpreisgeld von 853 Millionen Euro verteilt.

Die bisherigen Preisgelder der deutschen Teams im Überblick:

  • Eintracht Frankfurt: 22,52 Millionen Euro
  • Borussia Dortmund: 31,82 Millionen Euro
  • Bayer Leverkusen: 33,795 Millionen Euro
  • Bayern München: 55,945 Millionen Euro

Durch den direkten Einzug ins Achtelfinale, einen zweiten Platz in der Ligaphase und beachtliche sieben Siege steht der FC Bayern vor dem Achtelfinale also nur durch Startgeld und leistungsbezogene Prämien bereits weit an der Spitze der deutschen Teams. Selbst Eintracht Frankfurt kassiert mit nur einem Sieg und dem Aus auf Rang 33 aber noch eine stolze Summe, von der andere Bundesligisten in dieser Saison nur träumen können.