Unterschiedliche Gemütslage bei den deutschen F1-Stars in Mexiko: Während Sebastian Vettel in die Punkte fuhr, schied Mick Schumacher schon am Start aus.

Ein vierfacher Weltmeister weiß eben, worauf es ankommt: Bereits am Samstag hatte sich Sebastian Vettel (34) in Mexiko vorgenommen, vor allem die heikle Startphase unbeschadet zu überstehen. Als es in Kurve eins am Sonntag tatsächlich zum Crash kam, gelang es dem Aston-Martin-Piloten, das Chaos zu umfahren.

„Wir haben uns aus dem Schlamassel rausgehalten und von Valtteris (Bottas; d. Red.) Dreher profitiert. Daniel (Ricciardo; d. Red.), der einen Schaden am Auto hatte, konnte ich in der ersten Runde auch überholen“, erklärte Vettel, der vom neunten Startplatz aus als Achter aus dem ersten Umlauf zurückkehrte – nur Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi erwischte einen noch besseren Start als Vettel (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1).

Der neue DTM-Champion Maximilian Götz spricht im „AvD Motor & Sport Magazin“ auf SPORT1 über seinen Kindheitsfreund Sebastian Vettel und deren unterschiedliche Karrierewege.

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Vettel: „Das war ein solides Rennen“

„Antonio konnten wir aber über die Strategie beim Boxenstopp wieder schnappen“, verriet Vettel, der das Rennen schließlich als Siebter hinter den beiden Ferraris beendete. „Ich war die meiste Zeit ziemlich alleine da draußen. Ferrari konnten wir nicht folgen, aber zumindest sind wir im Vergleich nicht so weit zurückgefallen wie zuletzt. Ich bin ganz happy: Wir konnten heute mitschwimmen und uns im Mix halten, das war ein solides Rennen.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Überraschend war das Punkteresultat für Vettel aber nicht: „Freitag sah es ehrlich gesagt schon gut aus, also wusste ich, dass wir eine gute Longrun-Pace haben. Deswegen ging es heute einfach nur darum, sich beim Start rauszuhalten, um auch nach der ersten Runde noch in dieser guten Position zu sein.“

Ein Unterfangen, das ausgerechnet im Fall von Vettel-Kumpel und Landsmann Mick Schumacher am Sonntag gehörig misslang: Der Haas-Pilot wurde schon in der ersten Kurve unverschuldet in einen Crash mit Esteban Ocon und Yuki Tsunoda verwickelt, schied dabei genauso wie der Japaner mit gebrochener Hinterradaufhängung aus (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1).

Beim großen Preis von Mexiko ging die Mercedes-Taktik rund um Hamilton und Bottas erneut nicht auf, Verstappen gewann den GP und baute seine WM-Führung aus. Nach dem Rennen kritisierten Toto Wolff und Hamilton Valtteri Bottas öffentlich.

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Schumacher: „Jetzt hat es uns getroffen“

„Mein Start war eher mittelmäßig. Schade, dass ich da nicht weiter vorgekommen bin“, ärgerte sich Schumacher, der so mitten im Getümmel landete. „Es war sehr eng und dadurch, dass sich vorne Ricciardo gedreht hat, wurde es dann noch enger. Da haben dann einfach keine drei Autos mehr durchgepasst“, erklärte der Haas-Pilot seinen zweiten Ausfall der Saison nach Russland. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Schumacher nahm den Dämpfer dennoch sportlich: „Am Ende geht es um Bruchteile von Sekunden, in denen man entscheiden muss. Irgendwie sind wir alle gleichzeitig und synchron in die Mitte gezogen, dann ist so ein Unfall in Runde eins schnell passiert. Jetzt hat es halt mal uns getroffen.“

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