Joseph S. Blatter wird trotz der erneuten Aufforderung aus Europa nicht als FIFA-Präsident zurücktreten.
„Ich sage das mit Tränen in den Augen“, berichtete UEFA-Präsident Michel Platini, der Blatter in einem persönlichen Treffen zum Abgang bewegen wollte: „Ich habe ihm gesagt: Genug ist genug, Sepp“, sagte Platini: „Er hat zugehört, aber gesagt, es wäre zu spät.“
Am Freitag will Blatter trotz der tiefen FIFA-Krise in seine fünfte Amtszeit gewählt werden. Einziger Herausforderer ist der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein.
Auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach berichtet von der Platini-Aktion. „Er hat ihm heute morgen empfohlen, zurückzutreten“, sagte Niersbach: „Das hat aber Sepp Blatter abgelehnt.“