Die Kritik der letzten Wochen hat Spuren hinterlassen bei Christophe Galtier.

Nach der Niederlage in der Champions League gegen den FC Bayern gewährte der Trainer von Paris Saint-Germain tiefe Einblicke in sein Seelenleben. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

„Ich akzeptiere Kritik und Kommentare“, sagte er bei der Pressekonferenz vor dem Spiel in der Ligue 1 am Sonntag gegen Lille. Dann aber platzte ihm doch der Kragen.

„Wenn Sie glauben, dass mir die Art und Weise, wie die Mannschaft in der ersten Halbzeit (gegen Bayern; Anm. d. Red.) gespielt hat, gefallen hat, dann respektieren Sie mich nicht“, raunzte Galtier einen Pressevertreter an und erklärte ihm seine Prioritäten.

Galtier: „Wichtiger effektiv als spektakulär“

„PSG muss offensiv spielen. Doch um zu gewinnen, ist es wichtiger, effektiv zu spielen als spektakulär“, sagte Galtier. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

In der ersten Halbzeit habe man Bayern kontrollieren wollen, „danach wollten wir mit der Einwechslung von Mbappé angreifen“, rechtfertigte er sich. Beides hat nur teilweise funktioniert, obwohl PSG mit der Hereinnahme des Stürmerstars sofort gefährlicher wurde.

PSG-Coach verteidigt Einsatz von 16-Jährigem

Auch seine Aufstellung, zu der der erst 16-jährige Warren Zaire-Emery zählte, verteidigte der 56-Jährige leidenschaftlich.

„Glauben Sie, dass es normal ist, mit einem nicht mal 17-Jährigen in einem solchen Champions-League-Spiel zu spielen? Die Umstände haben mich dazu gezwungen. Es gab viele Ausfälle“, erklärte Galtier.

Seine Spieler werde er immer beschützen, beschloss der Trainer das Kapitel zum Bayern-Spiel, auch wenn er mit ihrer Leistung zuletzt in der Champions League „natürlich nicht“ zufrieden war.

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