Kuriose Schützenhilfe für Novak Djokovic!
Vor den Australian Open beherrschte das Einreise-Drama um den Serben die Schlagzeilen und auch Rafael Nadal meldete sich damals zu Wort.
„Ich denke, wenn er wollte, würde er hier in Australien spielen ohne ein Problem. Er hat einen anderen Weg eingeschlagen, er hat seine eigenen Entscheidungen getroffen. Und es steht jedem frei, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, aber dann gibt es Konsequenzen“, sagte Nadal damals. (NEWS: Alles zu den Grand Slams)
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Passend dazu triumphierte der Spanier bei Djokovics Lieblings-Grand-Slam auch noch in einem epischen Finalduell mit Daniil Medwedew, der Nummer zwei der Weltrangliste, und kürte sich so mit 21 Titeln zum alleinigen Rekord-Grand-Slam-Sieger bei den Männern.
Nadal-Triumph lässt Djokovic durchatmen
Und trotzdem dürfte auch Djokovic erleichtert gewesen sein, als die aktuelle Nummer fünf der Welt nach 5:24 Stunden jubeln durfte. Mit diesem Sieg verschaffte Nadal seinem Kontrahenten Luft im Kampf um die Nummer eins der Welt.
Bei einem Sieg des Russen hätte die aktuelle Nummer eins Djokovic, der mit bislang 358 Wochen länger als jeder andere ATP-Spieler an der Spitze stand, fürchten müssen, den Platz an der Sonne zu verlieren. (SERVICE: ATP-Weltrangliste)
Nach Rafael Nadals 21. Grand-Slam-Titel zeigt sich sein Ex-Trainer & Onkel Toni Nadal begeistert von der Leistung seines Neffen. Trotz Rekord hat er bereits den nächsten Grand Slam im Auge.
Hätte Medwedew in seinem zweiten Finale in Melbourne den ersten Sieg gefeiert und auch beim ABN AMRO World Tennis Tournament in Rotterdam (ab 7. Februar im SPORT1-Liveticker) triumphiert, wäre der Machtwechsel Realität geworden, hätte Djokovic seinerseits keine Turniere in den zwei Wochen nach den Australian Open gespielt.
Medwedew wäre die dritte Nummer eins aus Russland
Selbst bei einer Rotterdam-Absage hätte Medwedew, der nach einem Australian-Open-Sieg nur noch 90 Punkte hinter dem Serben gelegen hätte, die Führung in der ATP-Weltrangliste zum 21. Februar automatisch übernommen, hätten sowohl er als auch Djokovic kein Turnier in dieser Zeit gespielt. (SERVICE: ATP-Kalender)
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Dieser Sorge ist Djokovic nun aber erstmal entledigt. Medwedew bleibt zwar weiter sein erster Verfolger in der ATP-Weltrangliste, hat nun aber 890 Punkte Rückstand. (NEWS: Alles zum Tennis)
Daniil Medwedew wäre erst der dritte Russe, der als Nummer eins geführt werden würde. 1999 setzte sich Yevgeny Kafelnikov als erster Russe an die Spitze, Marat Safin folgte ihm Ende 2000.