Der 17. Juni 2023 scheint zu einem Tag zu werden, den sich Wrestling-Fans rot im Kalender markieren sollten.

Die Meldungen, dass an diesem Tag die neue Samstagsshow von WWE-Rivale AEW debütieren und CM Punk trotz des Eklats im vergangenen Herbst zurückkehren sollen, konkretisieren sich weiter. Und offenbar hat Boss Tony Khan noch eine Zusatzattraktion in petto. (NEWS: Alle Neuigkeiten zum Thema AEW)

Neben Punk werde für die erste Ausgabe von Collision in Punks Heimat Chicago „ein weiteres Debüt oder Comeback eines großen Namen“ erwartet, enthüllte an diesem Freitag der bekannte Wrestling-Journalist Dave Meltzer in seinem Wrestling Observer Newsletter – und befeuerte damit die Gerüchteküche.

AEW plant „großes Debüt oder Comeback“ – wer steckt dahinter?

Collision soll neben Dynamite am Mittwoch die zweite Hauptshow bei AEW werden und mit einer Kadertrennung wie zwischen WWE RAW und SmackDown einhergehen, auch um ein erneutes Überkochen der realen Spannungen zwischen Punk und den Liga-Vizes Nick und Matt Jackson (The Young Bucks) und Kenny Omega alias The Elite zu verhindern.

Laut Observer sollen The Elite und die starbesetzte Gruppierung Blackpool Combat Club (Bryan Danielson, Jon Moxley, Claudio Castagnoli, Wheeler Yuta) bei Dynamite bleiben, zu Collision soll es in jedem Fall Punk und die mit ihm befreundeten Tag-Team-Champions FTR ziehen sowie anscheinend auch Chris Jericho, mit dem sich Punk am Wochenende ausgesprochen haben soll – vor seinem von viel Aufhorchen begleiteten Backstage-Besuch bei WWE RAW am Montag.

Darauf, welches Debüt oder Comeback AEW zusätzlich zu der Rückkehr Punks plant, gibt es keine weiteren Hinweise – den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet.

Die bekanntesten Personen, die in die Kategorie „Comeback“ fallen könnten, zählen die dauerverletzten Kyle O‘Reilly (Ex-WWE-Partner der bei Dynamite frisch vereinten Adam Cole und Roderick Strong) und Thunder Rosa, der suspendierte und verletzte Andrade El Idolo sowie der seit Herbst nicht eingesetzte Miro (Rusev bei WWE). Ob AEW einen dieser Namen als „größer“ durchstechen würde: ungewiss.

Bill Goldberg? Mercedes Moné alias Sasha Banks?

Prominentere Kandidaten gäbe es für den Fall, dass sich das „Debüt oder Comeback“ als Debüt herausstellen sollte, an vorderster Stelle die nicht mehr bei WWE unter Vertrag stehende Legende Bill Goldberg und Mercedes Moné, die ehemalige Sasha Banks.

An Goldberg hat Khan mehrfach relativ deutlich sein Interesse signalisiert, Goldberg sprach zuletzt aber in einem Podcast-Interview davon, dass er „favorisiere“, eine „selbst organisierte Abschiedstournee“ durch „vier Städte“ zu vollführen. Eine Absage an AEW? Oder ein Ablenkungsmanöver?

Heißer geworden sind zuletzt auch die Spekulationen um Moné, die kürzlich den Damentitel der japanischen AEW-Partnerliga NJPW wieder verloren hat und über die Fightful am Montag berichtete, dass sie wohl bald wieder Free Agent sein würde. Moné ist aktuell nur noch für die NJPW-Show Resurgence am 21. Mai angekündigt.

Auffällig: Moné kommentierte die offizielle Ankündigung ihres Auftritts bei Twitter mit den Worten „It‘s clobbering time“ – dem Motto von CM Punk. Was auch zu Moné passen würde, die WWE nach gescheiterten Vertragsgesprächen zu Jahresbeginn verlassen hat: Das Collision-Debüt steigt kurz vor der von AEW und NJPW gemeinsam ausgerichteten Show Forbidden Door am 25. Juni.

Khan hatte bei Fragen nach Moné zuletzt stets ausweichend geantwortet.