Die Nächsten, bitte!

Wenige Wochen nach dem Ende der alpinen Ski-Saison reiht sich ein Rücktritt an den anderen. Nun haben auch die Britin Alex Tilley und die Französin Kenza Lacheb ihr Karriereende bekannt gegeben.

Tilley war fast zehn Jahre lang Teil des Weltcups. Die 29-Jährige hat in Zukunft allerdings andere Pläne. „Die Zeit ist gekommen, meiner Zeit als Skirennfahrerin auf Wiedersehen zu sagen und die neuen Herausforderungen und Abenteuer, die das Leben zu bieten hat, willkommen zu heißen“, schrieb sie auf Instagram.

Ski Alpin: Nächster Rückschlag für Frankreich

Der ganz große Erfolg gelang der Slalomspezialistin in ihrer Laufbahn nicht, dennoch stehen immerhin sieben Platzierungen in den Top 20 zu Buche. Sie hoffe, dem Skirennsport in irgendeiner Form erhalten zu bleiben, sagte Tilley.

Deutlich weniger Erfahrung hatte Lacheb, das 24 Jahre alte Nachwuchstalent hängt seine Skier jetzt aber schon früh an den Nagel. „Ich habe mein ganzes Herz, meine ganze Energie eingesetzt, um meine Leidenschaft zu leben“, schrieb Lacheb auf Instagram.

Sie habe die Chance bekommen, einige ihrer Träume zu verwirklichen. „Ich bin stolz auf meine Reise. Alles in allem habe ich vor allem gelernt, was meine Werte sind, mit denen ich mein Leben lang vorankommen möchte und die mir manchmal in meinem sportlichen Umfeld gefehlt haben.“

Lacheb sammelte einmal Weltcup-Punkte

Lacheb galt als Zukunftshoffnung, die Technik-Spezialistin absolvierte erst vier Weltcupstarts, sammelte dabei im Januar 2022 in Kranjska Gora als 27. sogar einmal Punkte.

Ihr Rücktritt ist auch der nächste Rückschlag für das französische Ski-Team: Sie ist die vierte Französin, die nach der abgelaufenen Saison ihre Karriere beendet hat. Zuvor hatten auch schon die viermalige Weltmeisterin Tessa Worley, Coralie Frasse Sombet und Nastasia Noens ihre Skier in die Ecke gestellt.

Auch beim DSV gab es in den vergangenen Tagen einige personelle Veränderungen. Erst vor einer Woche gab Marlene Schmotz ihren Rücktritt vom Profisport bekannt, mit Julian Rauchfuss hörte zudem ein Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Peking 2022 auf.