Derzeit gibt es viele Sorgen in der Nordischen Kombination.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Ende Juni entschieden, dass der Frauen-Wettbewerb nicht Teil der Olympischen Winterspiele 2026 in Italien sein wird. Hingegen dürfen die Männer weiter an den Start gehen.
Dagegen hat die Norwegerin Westvold Hansen beim Weltcupstart im finnischen Ruka protestiert, indem sie mit einem aufgemalten Bart an den Start gegangen ist. „Wir finden es ziemlich absurd, dass man tatsächlich einen Bart haben muss, um an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen“, sagte die Weltmeisterin im Anschluss dem norwegischen Fernsehsender NRK.
Ihre Teamkollegin Marte Leinan Lund betonte ergänzend: „Hier geht es um Gleichberechtigung. Wir sind die einzige Sportart, die nicht an Olympia teilnehmen kann. Das finde ich einfach enorm unfair.“
Die Olympia-Zukunft der Männer über 2026 hinaus ist allerdings auch nicht gesichert. So machte IOC-Sportdirektor Kit McConnell in einem Gespräch mit der Sportschau deutlich: „Um es klar zu sagen – der Platz der Männer für 2030 ist nicht garantiert.“