Nico Ihle hat bei der EM im russischen Kolomna die erste Medaille für die deutschen Eisschnellläufer geholt. Über die 1000 m wurde der 32-Jährige am Samstag Dritter. Der Vizeweltmeister über die 500 m war nur 0,11 Sekunden langsamer als der neue Europameister Pawel Kulischnikow (Russland/1:08,84 Minuten).

„Man liebäugelt immer mit einer Medaille. Mich freut einfach umso mehr, dass es über 1000 m gelungen ist. Der Abstand war sehr eng nach vorne“, sagte Ihle in der ARD: „Ich habe mal wieder einen guten Start erwischt, konnte richtig Druck machen.“

Ihle lieferte nach Rang vier über seine Paradestrecke am Freitag einen Tag später die nächste Top-Leistung ab. Hinter ihm kam der Inzeller Joel Dufter (1,67 Sekunden zurück) als zweiter Deutscher im Feld auf Rang 13.

Auch die Frauen schlugen sich nicht schlecht. Über die 1000 m belegten Gabriele Hirschbichler (2,64 Sekunden zurück) und Michelle Uhrig (4,41 Sekunden zurück) am Samstag die Ränge neun bzw. zwölf. Den EM-Titel sicherte sich die Russin Jekaterina Schichowa (1:15,34 Minuten).

Roxanne Dufter (7,93 Sekunden zurück) beendete die 3000 m derweil auf dem neunten Platz, es gewann die Niederländerin Esmee Visser (4:05,31 Minuten).