Biathlon-Weltmeister Sebastian Samuelsson droht nach einer Corona-Infektion das vorzeitige Saisonende.

Für das anstehende Weltcup-Finale in Oslo steht die Teilnahme des Schwedens deshalb in den Sternen. Viel Zeit bleibt dem 25-Jährigen aber nicht mehr bis zum finalen Showdown am legendären Holmenkollen. Denn bereits am Donnerstag geht es mit dem Sprint der Herren los. (Der Biathlon-Kalender)

„Es fühlt sich an, als ob die Zeit ein wenig davonläuft“, beschreibt Nationaltrainer Johannes Lukas die Situation seines Schützlings im Expressen. „Im Moment weiß ich nicht, ob es realistisch ist, dass er bereits am Donnerstag antreten wird.

„Es ist, wie es ist, und kann nicht geändert werden. Es ist natürlich langweilig. Er hatte die Saison anders beenden wollen“, fuhr Lukas fort.

Samuelsson vor Infektion: „In einer Woche kann nicht viel passieren“

Kurz vor dem Biathlon-Finale hatte Corona auch diverse andere Stars außer Gefecht gesetzt, allen voran die Brüder Johannes Thingnes und Tarjei Bö – am Holmenkollen wieder dabei – und ihren norwegischen Teamkollegen und Konkurrenten Sturla Holm Laegreid.

Bitter für Samuelsson: Nach einem schwachen Auftakt fand er rechtzeitig zur Weltmeisterschaft in Oberhof wieder seine Form, gewann dort sogar im Massenstart Gold.

Vor seiner Corona-Infektion äußerte er sich deshalb noch sehr ambitioniert mit Ausblick auf das Weltcup-Finale in Norwegen. „Jetzt habe ich das Gefühl, dass – auch wenn ich nicht in der gleichen Form wie bei der WM bin – in einer Woche nicht viel passieren kann, also denke ich, dass ich eine gute Chance habe, die Saison gut zu beenden, und normalerweise beende ich die Saison gut und stehe sogar im letzten Saisondrittel auf dem Podium“, so Samuelsson bei SVT Sport.