Die französische Ski-Hoffnung Clarisse Brèche hat sich beim Training in Südtirol einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und wird dadurch die gesamte Olympia-Saison verpassen.
Für die junge Französin setzt sich damit ein Albtraum fort. Denn es ist bereits der zweite Kreuzbandriss für Brèche.
Als sich die 24-Jährige in der vergangenen Saison in der Form ihres Lebens befand, riss sie sich bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm das Kreuzband im rechten Knie. Zudem hatte sie sich 2023 bereits schwer am linken Knie verletzt.
Ski-Juwel: „Das Lächeln ist verblasst“
„Ich habe keine Worte … das ist hart“, schrieb Brèche auf Instagram unter ein Trainingsbild und erklärte, dass auch ihr Meniskus in Mitleidenschaft gezogen wurde.
„Das Lächeln, das ich normalerweise im Gesicht habe, ist in den letzten Stunden verblasst. Es ist eine weitere Verletzung in diesem harten Sport, den ich trotz dieser schwierigen Prüfungen immer noch liebe“, führte die Französin aus.
Olympia geplatzt, aber Brèche kündigt Comeback an
Aufgeben ist allerdings keine Option. „Ich werde wieder aufstehen, so wie ich es schon mal gemacht habe“, kündigte Brèche an, will sich aber etwas mehr Zeit geben. „Diesmal wird es wahrscheinlich etwas länger dauern, mich mental zu erholen und mich um mich zu kümmern.“
Die 24-Jährige ist bereits die dritte Skirennläuferin, die sich in diesem Jahr am Schnalstaler Gletscher eine schwere Verletzung zuzog. Vor ihr waren Marta Rossetti und die frühere Weltmeisterin Marta Bassino folgenreich gestürzt.