Die College-Footballer von Florida State sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben das BCS-Finale gegen die Auburn Tigers mit 34:31 gewonnen.
Im kalifornischen Pasadena tat sich das ehemalige Team des deutschen NFL-Stars Björn Werner, das über die gesamte Saison hinweg ungeschlagen blieb, aber schwerer als erwartet.
Entscheidung kurz vor Schluss
Die Entscheidung fiel erst 13 Sekunden vor dem Ende: Quarterback Jameis Winston, der zuvor bereits die Heisman Trophy als bester College-Spieler des Jahres erhalten hatte, leitete mit einem 2-Yard-Pass den titelbringenden Touchdown von Kelvin Benjamin ein.
“Ich habe vom ersten Tag an gesagt, dass diese Jungs ganz speziell sind. Die Gruppe hat nie gestrauchelt, wollte immer ganz oben stehen. Und es steckt so viel Charakter in diesem Team”, schwärmte Floridas Headcoach Jimbo Fisher nach der Partie.
Tigers starten gut
Dabei erwischten die Tigers den besseren Start ins Endspiel. Nach dem ersten Viertel lag das Überraschungsteam der Saison, das im Jahr zuvor gerade mal drei Partien für sich entschieden hatte, mit 7:3 in Führung. Zur Halbzeit hatten die Mannen von Erfolgstrainer Gus Malzahn sogar schon elf Punkte Vorsprung.
Einer Defensivschlacht im dritten Viertel folgte dann aber doch noch die große Aufholjagd des Favoriten. Nach Touchdowns von Chad Abram und Levonte Whitfield machte Benjamin in der letzten Spielminute alles klar.