Deutschlands Eishockeystar Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers nehmen mit einem neuen Cheftrainer den nächsten Anlauf auf den ersehnten Stanley-Cup-Triumph.

Die kanadische NHL-Franchise hat sich nach drei Spielzeiten von Headcoach Kris Knoblauch getrennt. Auch Assistenztrainer Mark Stuart muss gehen. Das gaben die Oilers am Donnerstagnachmittag offiziell bekannt.

Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers an den Anaheim Ducks gescheitert
Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers an den Anaheim Ducks gescheitertLeon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers an den Anaheim Ducks gescheitert© IMAGO/Andreas Beil

NHL: Edmonton an Anaheim gescheitert

„Nach einer gründlichen Analyse der vergangenen Saison sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass diese Veränderungen notwendig sind. Wir sind Kris und Mark für ihren Einsatz in unserem Verein sehr dankbar und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute“, wird Vize-Präsident Stan Bowman in der offiziellen Meldung zitiert.

Unter dem 47 Jahre alten Kanadier waren die Oilers 2024 und 2025 jeweils dramatisch in der Finalserie der National Hockey League an den Florida Panthers gescheitert.

In dieser Saison war für Draisaitl (30), Kanadas Superstar Connor McDavid (29) und Kollegen bereits in der ersten Playoff-Runde gegen die Anaheim Ducks Schluss. Knoblauch hatte im vergangenen Oktober erst einen neuen Dreijahresvertrag bis 2029 unterschrieben.

McDavid sorgte für Unruhe

McDavid hatte während der Saison für Unruhe gesorgt, als er seine Bewunderung für Jon Cooper, den Trainer des Ligarivalen Tampa Bay Lightning, kundtat. Cooper hatte die kanadische Auswahl beim Vier-Nationen-Turnier und den Olympischen Spielen in Mailand betreut.

Die Oilers, in der Ära Wayne Gretzky in den 1980er-Jahren das dominierende Team der NHL, warten seit 36 Jahren auf die sechste Meisterschaft.

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