Die Dallas Cowboys haben am zweiten Spieltag der NFL-Saison eine Blamage erlebt. Die Franchise wurde im ersten Heimspiel gegen die New Orleans Saints böse vorgeführt und mit 44:19 geschlagen.
Zuvor hatten die Cowboys in der regulären Spielzeit die vergangenen 16 Spiele vor heimischem Publikum alle gewonnen. Doch dieses Mal war „America‘s Team“ von Beginn an von der Rolle.
Cowboys bei Heimspiel vorgeführt
Bereits zur Pause war alles entschieden. Da führte der Gast bereits mit 35:16. Vor allem Runningback Alvin Kamara führte Dallas vor. Er kam am Ende auf überragende 180 Yards durch seine Läufe und Passfänge und erzielte vier Touchdowns.
Saints-Quarterback Derek Carr musste im gesamten Spiel nur 16 Pässe versuchen, elf davon kamen an für 243 Yards und zwei Touchdowns. Auch ein Lauf in die Endzone für ein Yard kam oben drauf. Carr unterlief aber auch eine Interception.
Dak Prescott, der neue Rekord-Quarterback der Liga, erwischte hingegen einen schwachen Tag. Zwar kam er am Ende auf 293 Yards und einen Touchdown-Pass für 65 Yards auf CeeDee Lamb zum zwischenzeitlichen 13:21, doch er war mit zwei Interceptions maßgeblich an dem Debakel beteiligt.
Für Dallas war es eine Woche nach dem starken 33:17 gegen die Cleveland Browns ein herber Rückschlag. Die Saints legten hingegen nach dem 47:10 gegen die Carolina Panthers nach. Erstmals seit 2018 gelangen somit mindestens 40 Punkte in zwei Spielen in Serie.
Neben den Cowboys patzten auch die San Francisco 49ers. Ohne Superstar-Runningback Christian McCaffrey gab es gegen die Minnesota Vikings ein 17:23. Dabei überragte Vikings-Receiver Justin Jefferson.
Der Star fing einen Pass und lief 97 Yards bis in die Endzone zum zwischenzeitlichen 10:0.