Antonio Brown kann es nicht lassen: Der Skandal-Profi der NFL hat einmal mehr gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Tampa Bay Buccaneers, und Tom Brady geschossen.

Im Fokus der Kritik steht sein letztes Spiel gegen die New York Jets, bei dem er mitten im Spiel das Feld verließ. „Sie haben mich wie einen kleinen Hund behandelt“, polterte Brown im Podcast It Needed to be Said von Tyreek Hill.

Damit kritisiert er zugleich Brady-Arzt Alex Guerrero, der auch immer wieder Teamkollegen des Superstars behandelt hatte. Brown aber wollte er nicht behandeln, weil der wegen einer Verletzung auch die medizinische Abteilung des Teams konsultiert hatte.

NFL: Antonio Brown ledert gegen Brady

Das Spiel gegen die Jets habe Brown eigentlich auslassen wollen, weil er angeschlagen gewesen sei und sich für die Playoffs schonen wollte. Doch Brady habe ihn dazu überredet, doch anzutreten, und ihm versprochen, ihm „zehn bis zwölf Mal“ den Ball zuzuwerfen.

Bis zu seinem kuriosen Abgang hatte der Wide Receiver allerdings keinerlei Rolle in der Bucs-Offense gespielt. Die versprochenen Pässe von Brady kamen nicht, was das Fass zum Überlaufen brachte.

„Du (Brady, Anm. d. Red.) willst mir den Ball nicht zuwerfen. Das macht mich verrückt. Also habe ich gesagt, f**** euch alle, ich bin weg hier“, erinnerte sich Brown.

Der 34-Jährige, der inzwischen eine zweite Karriere als Musiker gestartet hat, wollte im Anschluss gar Geld von der Franchise einklagen, da er trotz einer Knöchelverletzung gespielt haben sollte.