Überraschung in der NBA: Die Philadelphia 76ers haben Rekordmeister Boston Celtics ausgeschaltet. Angeführt vom überragenden Joel Embiid siegte die Franchise aus Pennsylvania im entscheidenden Spiel mit 109:100 und krönte damit ihre Aufholjagd.

In der Best-of-Seven-Serie lagen Embiid und Co. bereits mit 1:3 zurück und zogen durch drei Siege hintereinander noch in das Halbfinale der Eastern Conference ein. Dort warten nun die New York Knicks mit dem deutschen Center Ariel Hukporti.

Joel Embiid (r.) dominierte gegen die Celtics
Joel Embiid (r.) dominierte gegen die CelticsJoel Embiid (r.) dominierte gegen die Celtics© GETTY IMAGES/AFP/SID/Maddie Meyer

Embiid überragt beim Boston-Sieg

Beim entscheidenden Sieg gegen Boston, das kurzfristig auf Jayson Tatum (Kniebeschwerden) verzichtet musste, lief Embiid mit 34 Punkten und zwölf Rebounds heiß. Zudem steuerte Tyrese Maxey 30 Zähler bei.

„Nach dem fünften Spiel haben wir uns unterhalten und einfach gesagt: ‚Hey Mann, wir können nicht zulassen, dass immer und immer wieder dieselben Dinge passieren. Irgendwann müssen wir dem Ganzen einen Riegel vorschieben.‘ Und genau das haben wir getan“, sagte Maxey dem Sender NBC.

Die an Nummer zwei gesetzten Celtics waren als Favorit in das Duell gegangen. Sie hatten die letzten sechs Begegnungen gegen die 76ers für sich entschieden und Embiid dabei in den Jahren 2018, 2020 und 2023 aus den Playoffs geworfen.