Tyrese Haliburton kämpft sich weiter zurück – doch nicht nur der Achillessehnenriss bremst den Star der Indiana Pacers aus. Der 26-Jährige leidet seit Februar an Gürtelrose im Gesicht und spricht von einer „miserablen“ Zeit.
Zwei Monate Ausnahmezustand
Einen Tag nach dem Ende der Regular Season erklärte Haliburton, dass ihn die Virus-Erkrankung mehr gefordert habe als die Reha seines gerissenen rechten Achillessehnenrisses. Er habe Gewicht zugelegt, einen Teil seiner Augenbraue verloren und müsse wegen der Schwellung eine Brille tragen, um sich nicht ständig am Auge zu kratzen. „Es war miserabel. Ich habe gute und schlechte Tage, aber meistens sind es schlechte“, sagte Haliburton.
Zwischenzeitlich sei sein Auge nahezu zugeschwollen gewesen. „Ich konnte nicht einmal vor eine Kamera treten, selbst wenn ich gewollt hätte“, schilderte der Point Guard.
Auch in der „Pat McAfee Show“ sprach Haliburton offen über Botox-Injektionen und mehrfach angepasste Medikamente. Eine Nebenwirkung der jüngsten Behandlung: deutliche Gewichtszunahme. Sein Gesicht wirkte zuletzt sichtbar geschwollen.
Rückschlag nach Finals-Drama
Sportlich hatte Haliburton die gesamte Saison verpasst, nachdem er sich in Game 7 der NBA Finals im Juni die rechte Achillessehne gerissen hatte. Die Pacers bestätigten damals die schwere Verletzung, die ihn für die komplette Spielzeit außer Gefecht setzte.
Die Gürtelrose kostete ihn zwar keine zusätzlichen Spiele, verzögerte jedoch den ohnehin mühsamen Reha-Prozess. Die NBA verzeichnete in jener Saison insgesamt sieben Achillessehnenrisse – ligaweit ein alarmierender Höchstwert.
Immerhin gibt es sportlich positive Signale: Haliburton hat zuletzt wieder mit Fünf-gegen-Fünf-Scrimmages begonnen. An sein operiertes Bein denke er „gar nicht mehr“, sagte er. Dennoch wartet ein langer Sommer, um die Folgen der Krankheit auszukurieren und wieder in Topform zu kommen.
Eine Botschaft hatte der All-Star ebenfalls parat: „Ich würde jedem über 50 raten, sich impfen zu lassen. Das hier hat wirklich keinen Spaß gemacht.“