Kurz vor den NBA-Playoffs werden die Sorgen bei den Los Angeles Lakers groß. Gegen die Oklahoma City Thunder kassieren die Lakers eine herbe 96:139-Klatsche – und verlieren zudem Luka Doncic.
Der Superstar musste im dritten Viertel mit einer Zerrung im linken Oberschenkel vorzeitig vom Parkett. Die Franchise bestätigte noch während der Partie, dass Doncic nicht zurückkehren wird. Ein MRT am Freitag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.
Bereits kurz vor der Pause hatte sich Doncic erstmals an den hinteren linken Oberschenkel gefasst. Mitte des dritten Viertels stoppte er nach einem Move abrupt und musste nach sichtbaren Schmerzen behandelt werden. Mit noch 7:39 Minuten auf der Uhr humpelte er – immerhin aus eigener Kraft – in die Kabine.
Lakers bangen vor den Playoffs um Doncic
Ob seine Teilnahme an den in Kürze startenden Playoffs in Gefahr ist, bleibt zunächst unklar. Auch sportlich erlebte Doncic jedoch einen gebrauchten Abend. Nach zuvor drei Spielen in Serie mit mehr als 40 Punkten kam Doncic lediglich auf zwölf Zähler bei 3-von-10 aus dem Feld und sechs Turnover.
Die Thunder um Isaiah Hartenstein setzten hingegen ein beeindruckendes Statement vor den Playoffs. Der amtierende NBA-Champion hat mit nun 61 Siegen bei nur 16 Niederlagen weiter die beste Bilanz der Liga. Die Lakers um die diesmal blassen Superstars Doncic und LeBron James hatten zuvor 13 ihrer letzten 14 Spiele gewonnen.
Maxi Kleber blieb ohne Zähler, holte vier Rebounds. Für die Thunder war erneut Shai Gilgeous-Alexander mit 28 Punkten der beste Werfer, Hartenstein steuerte sieben Zähler, sechs Rebounds und zwei Assists bei.
Schröder löst Playoff-Ticket
Grund zum Feiern hat hingegen Welt- und Europameister Dennis Schröder. Der Point Guard hat mit den Cleveland Cavaliers das Ticket für die Playoffs gelöst. Das Team des deutschen Nationalmannschafts-Kapitäns bezwang die Golden State Warriors in einem spannenden Spiel mit 118:111 und ist damit im Osten nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen.
Die Cavaliers stehen damit bei 48 Siegen und 29 Niederlagen, wegen des verlorenen direkten Vergleichs können die Philadelphia 76ers (42:34) bei noch sechs ausstehenden Spielen nicht mehr vorbeiziehen.
Schröder kam von der Bank auf zwölf Zähler, sechs Assists und zwei Rebounds, Erfolgsgarant war Donovan Mitchell mit 25 Zählern.
Die Formkurve kurz vor dem Start der Playoffs passt, aus den letzten neun Partien gab es sieben Siege. Im Endspurt geht es nun noch um die Ausgangslage für die Post-Season, die New York Knicks (49:28) auf Rang drei sowie die Boston Celtics (51:25) auf Rang zwei liegen noch in Reichweite.
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mit Sport-Informations-Dienst (SID)