Titelverteidiger Golden State Warriors hat sich in der ersten Runde der NBA-Playoffs zurückgemeldet und das dritte Spiel gegen die Sacramento Kings gewonnen.
Das Team um Superstar Stephen Curry setzte sich in der eigenen Arena 114:97 durch und verkürzte in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2.
Dabei hatte mit Draymond Green einer der Leistungsträger gesperrt gefehlt. Der Power Forward hatte Gegenspieler Domantas Sabonis im Spiel zuvor einen üblen Tritt verpasst.
In der Arena in San Francisco wurde Sabonis bei jedem Ballkontakt von den Warriors-Fans gnadenlos ausgepfiffen und mit Buhrufen angefeindet.
Sabonis von Warriors-Fans ausgebuht
Der Litauer kam zwar auf starke 15 Punkte und 16 Rebounds, wurde aber auch häufig von Warriors-Center Kevon Looney übersprungen. Der Big Men kam auf satte 20 Rebounds.
„Wir sind ein Team mit viel Stolz. Wir wissen, wie wir reagieren müssen, wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen“, sagte Looney – und spielte damit auf Green an. „Ich denke, Draymond wusste das. Er wusste, wie wir reagieren. Er wusste, dass er sich darauf verlassen kann, dass wir die Stellung halten, während er ausfällt. Wir freuen uns darauf, ihn im nächsten Spiel wieder dabei zu haben.“
Curry fügte an: „Man sagt, dass Draymond eine Geschichte hat, und die haben wir als Team auch.“
Der Superstar avancierte mit 36 Punkten dabei zum entscheidenden Mann. Er traf 12 seiner 25 Würfe und versenkte zudem sechs Dreier.
Curry on fire bei Golden-State-Comeback
Die Kings sind nach 17 Jahren erstmals wieder in den Playoffs vertreten und müssen auch im vierten Spiel erneut bei den Warriors ran, die weiterhin unter Druck stehen.
Klarer scheint das Duell zwischen den Philadelphia 76ers und Brooklyn Nets auszugehen. Nach einem 102:97 in des Gegners Halle führen die 76ers mit 3:0.
Die Phoenix Suns übernahmen zudem mit einem 129:124-Erfolg bei den Los Angeles Clippers mit 2:1 die Führung in ihrer Serie.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)