Die Milwaukee Bucks feierten nach einem hartumkämpften Overtime-Thriller gegen die Boston Celtics den elften Sieg in Folge. Nach einem 116:116 nach regulärer Spielzeit stand es schlussendlich 131:125. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)
Zum Spieler des Tages entwickelte sich JrueHoliday. Der Bucks-Guard sorgte mit 40 Punkten für eine Karrierebestleistung. rund 25 Sekunden vor Schluss brachte der 32-Jährige sein Team per Dreier mit 127:125 in Führung – die Entscheidung, wie sich herausstellte. Es war der achte erfolgreiche Versuch Holidays von jenseits der Dreierlinie. (NEWS: Alles zur NBA)
Dazu war er in der Défense mit drei Steals auffällig und legte im dritten Viertel noch einen Buzzer-Beater von jenseits der Mittellinie zum 90:95 auf.
Giannis Antetokounmpo, der mit 36 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double zum Sieg beisteuerte, zollte seinem Teamkollegen, der auch ins all-Star-Team berufen wurde, ein großes Lob. „Schon seit Saisonbeginn sage ich, dass er ein All Star ist.“
Holiday selbst haderte jedoch mit seiner Leistung. „Ich interessiere mich wirklich nicht für meine Leistung solange wir gewinnen“, sagte er nach dem Match, fügte aber auch hinzu: „Die einzige Statistik, auf die ich schaue, sind die Turnovers. Danach entscheide ich, ob ich ein gutes oder schlechtes Spiel hatte. Wie viele hatte ich heute? Fünf? Das tut mir weh.“
Wagner-Brüder kommen nicht vom Fleck
Basketball-Nationalspieler Franz Wagner und die Orlando Magic treten in der NBA weiterhin auf der Stelle.
Bei den Toronto Raptors verloren die Magic in der Nacht zum Mittwoch mit 113:123, Wagner kam auf neun Punkte und sechs Assists. Sein Bruder Moritz verzeichnete zwei Zähler. Top-Scorer war Torontos österreichischer Neuzugang Jakob Pöltl mit 30 Punkten.
Seit fünf Spielen wechseln sich bei Orlando Sieg und Niederlage ab. In der Eastern Conference liegen Wagner und Co. mit 24 Siegen und 35 Niederlagen auf Rang 13. (SERVICE: NBA-Tabelle)
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mit Sport Informationsdienst SID