NBA-Profi Daniel Theis stellt sich bei den Boston Celtics in den Dienst der Mannschaft, mit seiner Zuschauerrolle in den letzten drei Playoff-Halbfinalspielen konnte der deutsche Basketball-Nationalspieler gut leben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

„Ich hatte damit wirklich kein Problem“, sagte Theis kurz vor dem Start in die Finalserie gegen die Golden State Warriors der ARD-Sportschau.

„Mir ging es nur um den Punkt, dass wir gewinnen. Wenn man jetzt hier wäre und sagt: Ich will aber unbedingt spielen, jetzt bin ich schlecht drauf, bin ein schlechter Teammate, das passt nicht“, so Theis: „Ich glaube, man muss in den Playoffs vom Kopf her immer bereit sein, ins Spiel zu gehen.“

Celtics-Trainer Ime Udoka hatte den 30-Jährigen zuletzt gegen Miami Heat (4:3) regelmäßig auf der Bank schmoren lassen.

Dass Gegner Golden State in den vergangenen sieben Jahren fünfmal in den Finals stand, die Profis der Celtics aber allesamt ihr Debüt in der Endspielserie geben, sieht Theis nicht als großen Nachteil. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

„Vielleicht spielt es eine kleine Rolle, dass man in das erste Spiel mit Nervosität reingeht: NBA-Finals, die größte Bühne, man spielt um das Größte“, sagte der Center aus Salzgitter.

Allerdings spiele „der Kern unseres Teams auch schon lange zusammen. Wir waren auch zweimal in den Conference-Finals“, so Theis: „Bis auf die Finals-Erfahrung sind die Teams schon sehr ähnlich.“

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