Die NBA ändert zu Ehren des tödlich verunglückten Superstars Kobe Bryant das Format des diesjährigen All-Star Games.
Durch ein tragisches Unglück wurde Kobe Bryant aus dem Leben gerissen. SPORT1 blickt auf die große und bewegte Karriere der Lakers-Legende zurück.
So wird beim Treffen der Besten am 16. Februar in Chicago am Ende des dritten Viertels entschieden, wie lange danach weitergespielt wird: Auf den Punktestand des führenden Teams werden in Anlehnung an Bryants langjährige Rückennummer 24 Zähler dazu gerechnet. Steht es beispielsweise 100:95, gewinnt die Mannschaft, die zuerst 124 Punkte hat. Die Zeit läuft dann nicht mehr mit.
Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht’s zum Shop | ANZEIGE
Der fünfmalige NBA-Champion Bryant (41) war am Sonntag mit einem Helikopter abgestürzt und ums Leben gekommen. Auch seine Tochter Gianna (13) starb bei der Tragödie.
Insgesamt 500.000 Dollar sollen für Charity-Zwecke erspielt werden. LeBron James (Los Angeles Lakers/Westen) und Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks/Osten) sind die Kapitäne der beiden Allstar-Teams.
Die NBA gibt die Teilnehmer am All-Star Game 2020 bekannt. Neben vielen bekannten Gesichtern sind auch neun Neulinge dabei. SPORT1 stellt die Teilnehmer vor.
Nachdem die Starter des Spiels bereits seit geraumer Zeit feststehten, wurden am Donnerstag die Reservisten nominiert, sodass nun alle Spieler, die am Event teilnehmen, fest stehen.
Bradley Beal von den Washington Wizards wurde dabei nicht berücksichtigt und fand deutliche Worte. „Ich bin angepisst. Ich weiß, wie ich spiele, ich habe es ehrlicherweise ein Stück weit erwartet“, sagte der Wizards-Star bei NBC Sports.
Die Teilnehmer am All-Star Game im Überblick:
Eastern Conference – Starter: Kemba Walker, Trae Young, Pascal Siakam, Giannis Antetokounmpo, Joel Embiid – Reservisten: Jimmy Butler, Ben Simmons, Kyle Lowry, Khris Middleton, Domantas Sabonis, Jayson Tatum, Bam Adebayo
Western Conference – Starter: Luka Doncic, James Harden, Kawhi Leonard, LeBron James, Anthony Davis – Reservisten: Nikola Jokic, Damian Lillard, Donovan Mitchell, Rudy Gobert, Chris Paul, Brandon Ingram, Russell Westbrook