Marcus Höfl gehört zu den einflussreichsten Managern der Sportwelt und arbeitet seit 2021 eng mit dem deutschen Basketball-Superstar Dennis Schröder zusammen. Im SPORT1-Podcast „Deep Dive“ gab Höfl Einblicke in die gemeinsame Zusammenarbeit – und erklärte, warum er schon früh einen „Rohdiamanten“ in Schröder gesehen hat.

Vor dem ersten persönlichen Treffen mit dem NBA-Star hatte der 51-Jährige noch keine konkreten Erwartungen: „Ich bin da komplett blank rein“, berichtete Höfl. Am Ende wurde aus dem Kennenlernen jedoch ein stundenlanges Gespräch – bis fünf Uhr morgens saß er bei Schröder in Boston zu Hause. Für Höfl war schnell klar, dass daraus mehr entstehen könnte: „Ich habe da gemerkt, welcher feinfühlige Mensch hinter dem Bild ‚Dennis Schröder‘ steckt.“

Karriereende in der Heimat: Ein Traum für NBA-Star Dennis Schröder
Karriereende in der Heimat: Ein Traum für NBA-Star Dennis SchröderKarriereende in der Heimat: Ein Traum für NBA-Star Dennis Schröder© IMAGO/camera4+

Der Sportmanager betonte die besonderen Charakterzüge des Point Guards und hob hervor: „Ich habe so viele positive Dinge beim Dennis gesehen, über die vorher noch nie jemand geredet hat.“ Dazu zähle vor allem auch Schröders besondere Disziplin und seine feinfühlige Art.

NBA-Star Schröder mit großem Commitment

Diese Bodenständigkeit zeigt sich laut Höfl auch in den Zukunftsplänen des Nationalspielers, der aktuell bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag steht. Demnach hegt Schröder den Wunsch, seine Karriere bei seinem Heimatklub Basketball Löwen Braunschweig zu beenden. „Ich weiß, dass ihm das wichtig ist, und das Commitment zu Braunschweig als Stadt, aber auch zu den Löwen ist immens“, so Höfl.

SPORT1Podcast-Host Lenny Peteanu erhielt im Gespräch sogar einen kleinen, augenzwinkernden Hinweis auf dieses Szenario. Per Handschlag stellte Höfl eine mögliche Rückkehr in den Raum: „Ich frag ihn nochmal, aber ich denke die Chancen sind gut“, sagte er lachend.

Der Klub, in den Schröder regelmäßig investiert, sei wirtschaftlich allerdings kein Selbstläufer. „Das ist bei weitem nicht rentabel, am Anfang sah’s noch schlechter aus“, stellte Höfl klar. Gleichzeitig sei jedoch eine positive Entwicklung erkennbar: „Jetzt über die letzten Jahre ist da einiges aufgebaut worden.“

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