Neue Entwicklungen im Transferpoker um Said El Mala. Wie der kicker berichtet, ist ein neuer Klub aus England in das Werben um den Shootingstar des 1. FC Köln eingestiegen: Demnach soll der FC Brentford zu den „heißesten Interessenten“ zählen.

Zwar liege den Domstädtern noch keine konkrete Offerte vor, doch der Premier-League-Klub bereitet ein Angebot von mehr als 40 Millionen Euro vor, wie es weiter heißt.

Die Zukunft von Said El Mala ist ein großes Thema bei den Kölnern
Die Zukunft von Said El Mala ist ein großes Thema bei den KölnernDie Zukunft von Said El Mala ist ein großes Thema bei den Kölnern© IMAGO/Chai v.d. Laage

Fraglich, ob diese Größenordnung bei den Kölnern auf Zuspruch stoßen würde. Denn nach SPORT1-Informationen herrscht beim „Effzeh“ Einigkeit darüber, im Falle eines Abgangs von El Mala einen maximalen Erlös zu erzielen.

El Mala: Köln will bei einem Verkauf das Maximum rausholen

Die Preisvorstellung liegt im Bereich von mindestens 50 Millionen Euro – was bedeutet, dass das im Raum stehende Angebot von Brentford unter der Schwelle liegen würde.

Ein Faktor in den Überlegungen der Kölner ist die sportliche Perspektive des Spielers. Sollte El Mala den Sprung in den deutschen WM-Kader schaffen und im Turnier zu Einsätzen kommen, rechnet der Bundesligist mit einer weiteren Steigerung des Marktwerts. Den Verantwortlichen ist das damit verbundene Risiko allerdings bewusst. Intern wird die Frage diskutiert, ob der ideale Verkaufszeitpunkt möglicherweise verpasst werden könnte.

Gleichzeitig gilt es als Option, den 19-Jährigen eine weitere Saison zu halten – im Wissen, dass mittelfristig Transfereinnahmen nötig sind, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben.

Ein Verbleib über den Sommer hinaus ist demnach nicht ausgeschlossen. Auch das familiäre Umfeld spielt eine Rolle. El Malas Mutter, die ihn berät, soll einem weiteren Jahr in Deutschland und speziell in Köln offen gegenüberstehen. 

Ist Brighton noch im Rennen um El Mala?

Derweil listet der kicker auch Brighton & Hove Albion, den FC Chelsea sowie Newcastle United als potenzielle Abnehmer für El Mala auf. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte jedoch vor mehr als zwei Wochen berichtet, dass sich Brighton infolge hoher finanzieller Erwartungen aus dem Poker verabschiedet haben soll.

Thomas Kessler, Kölns Geschäftsführer Sport, äußerte sich in der Vorwoche zu einem potenziellen Abgang von El Mala und erklärte: „Stand heute gibt es nichts, was bei uns auf dem Tisch liegt, was eine schnelle Entscheidung benötigt.“

Für den „Effzeh“ ist die Ausgangslage ohnehin komfortabel: El Mala steht noch bis 2030 unter Vertrag und absolviert seine erste Bundesliga-Saison, in der er sich auf Anhieb zum Hoffnungsträger der Kölner entwickelt hat. In 33 Ligaspielen gelangen ihm zwölf Tore und fünf Vorlagen.