Es wäre eine Bundesliga-Rückkehr mit enormer Strahlkraft: Josko Gvardiol von Manchester City wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Den Anfang machte Lothar Matthäus rund um das Heimspiel der Münchner gegen den 1. FC Köln.
„Ich habe einen Spieler im Auge und habe gehört, dass sie bereits erste Anfragen stellen. Ein ehemaliger Bundesliga-Spieler von Leipzig, der aktuell bei Manchester City spielt. Linksverteidiger, Innenverteidiger“, erklärte der Rekordnationalspieler bei Sky und enthüllte später, dass er Gvardiol meine.
Gvardiol zum FC Bayern? Das ist dran
SPORT1-Informationen zufolge kann sich der Kroate tatsächlich einen solchen Wechsel vorstellen und versucht sogar, einen Abschied aus Manchester zu forcieren. Gvardiol gilt als großer Fan des FC Bayern und stand bereits zu seiner Zeit bei RB auf der Münchner Liste.
Ob die Liebe des 24-Jährigen aber auch erwidert wird, ist aktuell offen. Den Rekordmeister dürfte vor allem eine mögliche Ablöse von rund 90 Millionen Euro abschrecken. Diese Summe musste City einst nach Leipzig überweisen.
Bayern müsste tief in die Tasche greifen
Mit Verhandlungsgeschick ließe sich die Ablöse möglicherweise auf 75 Millionen drücken, trotzdem bleibt fraglich, ob sich die Bayern das teure Vergnügen leisten wollen.
In Manchester ist Gvardiol unter Trainer Pep Guardiola, der die Cityzens Medienberichten zufolge diesen Sommer noch verlassen soll, üblicherweise gesetzt. Der Verteidiger musste aber von Januar bis Mai verletzungsbedingt pausieren – Schienbeinbruch.
Vergangene Woche feierte Gvardiol gegen Crystal Palace sein Comeback und absolvierte 58 Minuten.