Christoph Freund hat Spekulationen um Christian Kofane konsequent abgeblockt. In der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SC Freiburg reagierte Bayern Münchens Sportdirektor auf einen Bericht, wonach der FC Bayern bereits beim Berater des Leverkuseners vorgefühlt haben soll. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Kofanes Berater selbst hatte neben anderen Klubs auch die Münchner genannt, als es um bereits stattgefundene Gespräche mit konkreten Interessenten ging. Ob der FC Bayern jedoch tatsächlich an einer Verpflichtung arbeitet, bleibt fraglich. Auf Nachfrage zu den Berater-Aussagen reagierte Freund mit gewohnter Zurückhaltung.

Christian Kofane überzeugt in seiner Debütsaison bei Leverkusen
Christian Kofane überzeugt in seiner Debütsaison bei LeverkusenChristian Kofane überzeugt in seiner Debütsaison bei Leverkusen© IMAGO/Jan Huebner

„Es gibt, glaube ich, immer wieder Gespräche in verschiedenste Richtungen oder dass man im Markt miteinander spricht“, gab Freund zwar einen allgemeinen Einblick in das Tagesgeschäft, hielt sich aber ansonsten bedeckt: „Aber dazu gibt es keine konkreten Aussagen von uns. Wir beteiligen uns da auch nicht an Spekulationen oder sonst irgendwas.“

Befeuert Kofanes Berater nur Gerüchte?

Freund legte bestimmt los und betonte, dass der Rekordmeister grundsätzlich keine öffentlichen Zwischenberichte abgibt. „Ich glaube, da haben wir nie irgendwelche Aussagen oder Wasserstandsmeldungen dazu abgegeben, also werden wir auch hier nicht machen“, so die unmissverständliche Ansage des Sportdirektors.

Ob Kofane nach seiner starken Debütsaison wirklich ein Kandidat für den FC Bayern ist, bleibt abzuwarten. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass die Gerüchte vor allem vom Berater befeuert werden.