Nun geht der unmittelbar vor dem Vollzug stehende Transfer von Ousmane Dembélé zu Paris Saint-Germain offenbar doch nicht so geräuschlos über die Bühne.

Wie die AS berichtet, hat der nach sechs Jahren vom FC Barcelona zurück in seine französische Heimat wechselnde Angreifer seinen Noch-Arbeitsgeber zum Abschied mit wenig schmeichelhaften Worten bedacht.

„Ich wollte hier weitermachen und Titel gewinnen, aber in einem gesunden Umfeld“, zitiert die spanische Zeitung Dembélés angebliche Worte zu Barca-Coach Xavi mit dem Verweis auf vereinsinterne Quellen.

„Ich werde immer wieder mit Scheiße beworfen, sie wollen mir den Kopf abschlagen“, soll Dembélé laut AS angefügt und damit auch harsche Vorwürfe an die Vereinsbosse adressiert haben.

Vertragszoff mit Barca-Bossen der Hintergrund?

Hintergrund für die deftige Wortwahl könnte ein heftiger Streit zu Beginn des Jahres 2022 sein.

Die Katalanen hatten dem 26-Jährigen damals viel Druck gemacht, nachdem er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte.

Vorübergehend war der frühere Profi von Borussia Dortmund in der Winterpause deshalb auch aus dem Kader und auf die Tribüne verbannt worden.

Dembélé wiederum hatte sich in den sozialen Netzwerken gewehrt und erklärt, er werde sich „keiner Erpressung mehr beugen“ und habe es satt, nach all den Jahren weiterhin „Klatsch“ und „Lügen“ ertragen zu müssen.

Am Ende begruben der Weltmeister von 2018 und die Barca-Bosse das Kriegsbeil, im Sommer verlängerte der Franzose seinen Vertrag sogar nochmals um ein Jahr.

Nur lobende Worte aber über Coach Xavi

Nun aber ist die Trennung doch so gut wie besiegelt, gilt der PSG-Wechsel doch als beschlossene Sache – sehr zu Xavis Leidwesen. „Es tut mir sehr weh, weil wir uns sehr gut um ihn gesorgt haben, damit er glücklich ist und den Unterschied ausmachen kann“, sagte der Coach am Mittwoch und bestätigte den Deal zwischen PSG und Dembélé, von dem er sich „ein bisschen enttäuscht“ zeigte.

Dembélé dagegen hat für Xavi nur lobende Worte übrig und erklärte, der Spanier habe immer hinter ihm gestanden, „als alle mich für tot erklärten“. Xavis Art sei seiner Meinung nach immer „immer unschlagbar“ gewesen.