Muss der FC Bayern einen Abschied von Alphonso Davies fürchten?

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte dessen Berater Nick Huoseh in diversen Interviews entsprechende Andeutungen gemacht – was Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß jedoch nach eigener Aussage entspannt zur Kenntnis genommen hat.

„Ich habe von Alphonso nichts dergleichen gehört“, betonte Hoeneß am Rande des Trainingslagers in Rottach-Egern: „Was Berater machen, um ihr Geld zu verdienen, da hat er ja keinen Einfluss drauf.“

Hoeneß bei Davies „total ruhig“

Mitte Mai hatte Davies-Berater Huoseh beim kanadischen TV-Sender TSN Soccer erklärt, es seien „mehrere Klubs“ an seinem Klienten interessiert – es habe allerdings noch „keine konkreten Gespräche“ rund um die Zukunft des 22-jährigen Kanadiers gegeben.

„Davies hat noch zwei Jahre Vertrag und der FC Bayern hofft, den Vertrag verlängern zu können. Noch gibt es aber nichts zu bestätigen“, sagte Huoseh damals.

Laut Hoeneß müssen sich die Münchner in Sachen Vertragsverlängerung mit dem Linksverteidiger, dessen aktuelles Arbeitspapier noch bis 2025 läuft, aber ohnehin nicht unter Zeitdruck fühlen.

„Ich bin zuversichtlich, dass er lange bei uns bleibt. Dieses ewige Verlängern? Ich weiß gar nicht, ich bin da total ruhig“, meinte der 71-Jährige: „Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Also, was soll das?“

Davies verweist auf Bayern-Vertrag

Davies selbst, der das Saisonfinale der vergangenen Spielzeit verletzungsbedingt verpasst hatte, verwies im Interview mit TSN Anfang Juni ebenfalls auf seinen noch bis 2025 gültigen Vertrag.

Sein Hauptziel sei es, „bei Bayern zu spielen und der Mannschaft so gut wie möglich helfen zu können“.

Auf die Spekulationen um einen möglichen Abschied aus München angesprochen, sagte Davies damals: „Letztendlich sind es immer noch Gerüchte.“

Der 39-malige kanadische Nationalspieler, der 2019 aus Vancouver nach München gewechselt war, wird vor allem in Spanien schon länger mit Real Madrid in Verbindung gebracht.

Nach SPORT1-Informationen steht ein Abgang in diesem Sommer jedoch nicht zur Debatte.