Diese Worte sind wenig schmeichelhaft für seinen bisherigen Arbeitgeber Paris Saint-Germain – vor allem für die Fans des französischen Topklubs.

Nach seinem Sensationswechsel zu Inter Miami in die USA hat Lionel Messi erstmals zu seinem Verhältnis zu den PSG-Anhängern Stellung bezogen.

„Es gab einen Bruch mit einer großen Gruppe der Pariser Fans“, wird der Superstar von RMC Sport aus einem Interview Messis mit BeIn Sports zitiert.

„Zu Beginn war es toll, ich erhielt eine Menge Unterstützung, aber nach einer Weile fingen die Leute an, mich anders zu behandeln, ein Teil ließ mich fallen“, fügte Messi an.

Und gab zu generell zu bedenken: „So etwas ist zuvor auch mit Kylian Mbappé und Neymar passiert. Es ist eben ihre Art, mit solchen Dingen umzugehen.“

Mit seiner Fundamental-Kritik am Pariser Publikum dürfte sich Messi nicht zuletzt auf sein vorerst letztes Spiel für PSG am 3. Juni gegen Clermont Foot (2:3) beziehen, als der er von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde.

Nach seinem Wechsel von seinem Herzensklub FC Barcelona wurde der 36-Jährige nie wirklich warm in der französischen Hauptstadt – trotz zweier Meisterschaften in der Ligue 1.

An der Seite von Kylian Mbappé und Neymar gewann Messi indes nie die Champions League, blieb ungeachtet seiner 32 Tore und 35 Vorlagen in 75 Pflichtspielen hinter den riesigen Erwartungen zurück.

„Das wird eine Anekdote bleiben“

Im Groll mag der Weltmeister, der bei der WM 2022 in Katar den ersehnten Titel mit Argentinien gewann, dennoch nicht zurückblicken: „Das wird eine Anekdote bleiben.“

Er wolle stattdessen „all die Leute in Erinnerung behalten, die mich unterstützt haben wie am Anfang.“