Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat sich vor dem Supercup gegen den FC Bayern zur Zukunft seiner Offensiv-Stars Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembele geäußert.
„Ich fand, wir haben relativ klar gesagt, dass er bei uns bleibt“, sagte Watzke bei Eurosport über Aubameyang: „Als wir das gesagt haben, haben Teile der Medien geschrieben, er geht im Januar. Nein, er bleibt, klar.“
Bei dem angeblich heftig vom FC Barcelona umworbenen Dembele vermied der BVB-Boss ein eindeutiges Bekenntnis. Er sagte nur, dass er Ablösesumme von 100 Millionen Euro “sowieso in allen Fällen für viel zu niedrig“ halte.
Bei der offiziellen Saisoneröffnung von Borussia Dortmund vor tausenden Fans im Signal Iduna Park spricht Roman Bürki über die Transfergerüchte um Ousmane Dembele.
Spanische Medien hatten zuletzt berichtet, dass die Dortmunder bereit wären, Dembele für diese Summe ziehen zu lassen.
Watzke verwies auf die sportliche Wichtigkeit Dembeles: “Ich erinnere an Kevin De Bruyne, der war der Rekordtransfer der Bundesliga. Wenn du die Jahre danach siehst, war das vielleicht nicht der beste Transfer, weil die Mannschaft dadurch unheimliche Qualität eingebüßt hat.“
Die Geschäftsführung des BVB müsse „nicht nur kurzfristig auf 100 Millionen schauen“, betonte Watzke, „sondern was ist für uns mittelfristig in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren mehr wert?“
Die L’Equipe, Frankreichs größte Fußball-Zeitschrift, hatte am Freitagabend geschrieben, Barcelona habe seine Bemühungen um Dembele deutlich intensiviert. Der Spieler solle unbedingt kommen.
Sollte Neymar die Katalanen wirklich verlassen, könnte Dortmunds Ousmane Dembele sein Nachfolger werden. Trainer Peter Bosz äußert sich zu den Gerüchten.
Der spanische TV-Sender Gol zitierte kurz darauf sogar Dembele selbst mit den Worten: „Barcelona ist ein großartiger Klub. Alle Spieler würden gerne dort spielen. Es ist eine Ehre, seinen Namen auf der Liste der Spieler zu sehen, die Barcelona will. Wir werden sehen, was passiert.“
Der 20-Jährige hat bei den Schwarz-Gelben noch einen Vertrag bis 2021.