Nächste Überraschung bei den French Open: Die an Position drei gesetzte US-Amerikanerin Jessica Pegula ist ausgeschieden – und das klar und deutlich.

Die Viertelfinalistin des Vorjahres scheiterte in der dritten Runde des Sandplatz-Grand-Slams mit 1:6, 3:6 an der Belgierin Elise Mertens.

Mertens‘ Sieg hat nicht denselben Sensationscharakter wie der Sieg von Qualifikant Thiago Seyboth Wild gegen Daniil Medvedev bei den Männern: Die 27-Jährige ist als Nummer 28 der Weltrangliste selbst Teil der erweiterten internationalen Elite und hatte Pegula auch in zwei vorherigen Begegnungen besiegt.

Zudem ist Pegula körperlich geschwächt ins Turnier gegangen: Sie hatte nach ihrer Ankunft in Paris am Dienstag vergangene Woche eine Lebensmittelvergiftung erlitten.

Jessica Pegula ist bei den French Open früh ausgeschieden
Jessica Pegula ist bei den French Open früh ausgeschiedenJessica Pegula ist bei den French Open früh ausgeschieden

„Ich habe mich die ganze Nacht übergeben“

„Ich habe mich die ganze Nacht übergeben“, berichtete Pegula in einer Kolumne für die BBC, die Erkrankung hätte sie „vier bis fünf Tage“ beeinträchtigt. Pegula hatte nach ihrer Ankunft in einem Restaurant Lachs und Schnecken gegessen – im Verdacht steht der Lachs, weil auch ihre gesund gebliebenen Begleitungen die Schnecken hatten.

Mertens erreichte damit zum dritten Mal das Achtelfinale in Paris. „Ich bin sehr glücklich, dass ich in zwei Sätzen gewonnen habe. Sie ist eine sehr gute Spielerin“, sagte die 27-Jährige.

Auch Mitfavoritin Aryna Sabalenka (Belarus) kämpft am Freitag um den Einzug ins Achtelfinale. Sie trifft auf Kamilla Rachimowa aus Russland.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)