Nach seinem bislang größten Erfolg zeigte Alexander Blockx grinsend die Faust, dann er holte sich am Netz die Glückwünsche von seinem beeindruckten Kontrahenten ab. Der 21 Jahre alte Belgier sorgt in Madrid weiter für Furore. Er schlug den Titelverteidiger Casper Ruud 6:4, 6:4, zog erstmals in das Halbfinale eines ATP-Masters ein und könnte dort auf Alexander Zverev treffen.
„Ich war schon froh, hier überhaupt ein Match zu gewinnen, aber das Halbfinale ist etwas, von dem ich nicht mal zu träumen gewagt hatte“, sagte Blockx im Anschluss: „Ich bin stolz darauf, wie ich die letzten paar Matches gespielt habe.“
Tennis: Erst Ruud, dann Zverev?
Erst im vergangenen Monat war der Überraschungsmann in die Top 100 vorgestoßen; inzwischen steht er auf Rang 69 der Weltrangliste, und er wird weiter klettern. Vor seinem Sieg über den dreimaligen Grand-Slam-Finalisten Ruud hatte Blockx bereits den an Position drei gesetzten Kanadier Félix Auger-Aliassime geschlagen.
Bevor er es am Freitag nun zum ersten Mal in seiner Karriere mit Zverev aufnehmen kann, muss der Deutsche sein Viertelfinale noch gewinnen. Die Aufgabe wird schwierig: Am Donnerstagabend wartet auf Zverev die Revanche gegen den formstarken Italiener Flavio Cobolli, der den Hamburger im Finale von München in zwei Sätzen geschlagen hatte.