Die Meldung vom Bankrott-Urteil gegen Boris Becker schlug nicht nur medial ein wie eine Bombe. Auch die englischen Behörden hat die Nachricht gehörig aufgeschreckt.
Wie die Bild berichtet, fordert der englische Insolvenzdienst „Insolvency Service“ jetzt eine umfängliche Schuldenbeichte von Becker. Warten neben dem Privatbankhaus Arbuthnot Latham & Co, dem Becker 3,5 Millionen Euro schulden soll, etwa noch weitere Gläubiger auf Rückzahlungen der Tennis-Ikone?
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Ein Behördenmitarbeiter kündigte intensive Untersuchungen und unter anderem auch eine Befragung Beckers selbst an.
Es wird also immer enger für den jüngsten Wimbledon-Sieger der Tennisgeschichte, der nach dem Ende seiner aktiven Karriere über seinen Verhältnissen gelebt zu haben scheint.
Ob der Insolvency Service allerdings allzu große Erkenntnisse aus einem Kreuzverhör mit Becker erhält, dürfte fraglich sein. Noch während der Verhandlung vor dem Londoner Konkursgericht, das Becker am Mittwoch für zahlungsunfähig erklärte, brachte dessen Anwalt vor, Becker sei „kein anspruchsvoller Mensch, wenn es um Finanzen geht.“
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Der bekannteste deutsche Tennisprofi fühlte sich nach dem Urteil indes ungerecht behandelt und sah auch schon direkt nach dem Richterspruch keine Notwendigkeit, seine Vermögenssituation weiter offen zu legen.
„Tatsächlich hat mein Mandant bereits gegenüber englischen Medien erklärt, dass seine Einkünfte hinreichend veröffentlicht sind und es klar ist, dass er die Mittel hat“, sagte Beckers deutscher Anwalt Christian Schertz.